Merianschule: Spannende Einblicke in die Arbeitswelt

Schüler der Intensivklasse der Merianschule in Seligenstadt probieren sich im Ziegelwerk Hainburg aus.
Eine DaZ-Intensiv-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) der Seligenstädter Merianschule hat das Ziegelwerk Hörl+Hartmann in Hainburg besucht. Im Rahmen des Projekts „Industriekultur im Kreis Offenbach – Technik, die begeistert!“, das vom Kreisjugendbildungswerk in Kooperation mit der „Route der Industriekultur-Junior“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain  durchgeführt und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wird, konnten die Schülerinnen und Schüler einen spannenden Einblick in die Produktionsprozesse gewinnen.

Der Besuch im Ziegelwerk war Teil einer ganzen interessanten Woche, welche die Schülerinnen und Schüler mit der Jugendbildungsreferentin Sabine Ehret vom Kreis Offenbach und ihrer Lehrerin Birgit Dutine erlebten. So haben die Jugendlichen am ersten Tag die technischen Details der digitalen Fotokameras kennengelernt, bei verschiedenen Aufgaben ausprobiert und Selbstportraits erstellt.

Bauhof, Klärwerk, Fähre und Klosterbäckerei erkundet

Weiter ging es am nächsten Tag bei strömendem Regen zum Seligenstädter Bauhof, wo die Jugendlichen überrascht waren, wie umfangreich Müll sortiert wird und was alles wieder verwendet werden kann. Einer Führung durchs Klärwerk folgte ein Besuch im dortigen  Labor. Unter dem Mikroskop Mikroben zu sehen, war für die Jugendlichen hoch interessant. Gleich danach besuchten sie die Seligenstädter Fähre und erlebten eine spannende Überfahrt, die der Fährmann mit gekonnten Drehungen der Fähre gestaltete.

Am Donnerstag stand ein Besuch in der Brotbäckerei des Seligenstädter Klosters an. Hier erlebten die jungen Leute in der alten Mühle, wie mit Wasserkraft Körner zu Mehl gemahlen wurden. Mit Muskelkraft konnten sie auf alten Mühlsteinen selbst Mehl herstellen und später das dort gebackene Klosterbrot probieren.

Den Abschluss bildete ein durch die Fotos der Jugendlichen erstellter Film, den sie mit Überschriften versahen und sprachlich untermalten. „Es war rundum eine gelungene Woche, die den Schülerinnen und Schüler auch im Rahmen der Berufsorientierung Einblicke in viele Handwerksberufe ermöglichte. bilanziert die Klassenlehrerin der DaZ-1-Klasse. „Ein großer Dank geht an Sabine Ehret, die diese spannenden Exkursionen ermöglichte.“

PM/Sabine Müller


Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Hauptschule: So kann es weitergehen

08.07.2021, Copyright Die Produktfotografen - Produktfotografie für Ihren Erfolg im E-Commerce

Durch eine Initiative der Merianschule haben „Spätzünder“ (ganz gleich aus welchen Gründen) eine gute Chance, weiterzukommen.  

Danach steht ihnen alles offen – sowohl im Beruf als auch zu weiterer Bildung oder Ausbildung.

Die Merianschule in Seligenstadt bietet ab dem kommenden Schuljahr zusätzlich das 10. Hauptschuljahr an.

Der Rektor, Hauke Wagner, gibt dazu folgende Informationen:

Die Hauptschule endet in der Regel mit der Jahrgangsstufe 9.

Das 10. Hauptschuljahr ist freiwillig und kann von allen Schülerinnen und Schülern besucht werden, die den qualifizierenden Hauptschulabschluss im 9. Jahrgang erworben haben.

 Qualifizierender Hauptschulabschluss heißt:

•             der Notendurchschnitt muss 3,0 oder besser sein

•             Englisch muss Prüfungsfach gewesen sein

Am Ende des 10. Hauptschuljahres kann der mittlere Bildungsabschluss (Realschulabschluss) erworben werden.

•             einfacher Realschulabschluss

•             qualifizierender Realschulabschluss

 Interessierte Schüler können sich direkt bei Hauke Wagner – per Mail – melden. rektor@merianschule-seligenstadt.de

Merianschule 
Einhardstraße 63   in 63500 Seligenstadt
Telefon: 06182-9938680 
Telefax: 06182-99386825

Email: verwaltung@merianschule-seligenstadt.de   
Internet URL: www.merianschule-seligenstadt.de

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Jetzt auch noch die Haas-Filiale

Traurige Stimmung im Niederfeld. Als Erste machten die Familie Uslu ihren Market und die Familie Phung das China Restaurant dicht, vor einigen Wochen gab die Sparkasse ihre Automaten-Filiale auf, vor wenigen Tagen verkündet der Inhaber von GIO‘s Burger den kommenden Umzug nach Klein-Krotzenburg , und jetzt das: Die Bäckerei Haas hat ihre Filiale am Platz der Freundschaft für immer geschlossen. Am Samstag, 11. Januar 2025 war der letzte Öffnungstag.

50 Jahre gab es diesen Bäckerladen hier am Platz. An den beiden letzten Tagen vor der Schließung kam es im Laden zu vielen Treffen und Gesprächen von Kundinnen und Kunden aus dem Stadtteil, in denen das Bedauern gerade auch über diese Schließung sehr deutlich wurde. Denn der Stadtteil verliert damit einen wichtigen täglichen Treffpunkt in der Nachbarschaft. Ob beim morgendlichen Brötchenkauf oder bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee im oder vor dem Laden, es war nicht nur ein Geschäft, sondern auch ein Ort der Begegnung. In vielen der letzten Gespräche im Laden war die Ratlosigkeit deutlich spürbar.

Text und Fotos: Jürgen Schneider


Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Überraschung – Gio’s Burger zieht um

Das Neue Jahr brachte gleich auch eine neue Überraschung: Gio’s Burger, das Lokal Amaliasse-Kreisel, zieht um. Nicht gleich, aber schon mit Vorankündigung für den April 2025, wie auf einem Aushang am Eingang zu lesen ist.

Den Grund dafür erklärt uns Inhaber Giovanni Maugeri: „Wir möchten uns vergrößern und damit unseren Gästen mehr Platz und Komfort bieten. Sie sollen ihre Burger in einer modernen und einladenden Atmosphäre genießen“, sagt er und fügt hinzu, dass eine Erweiterung am jetzigen Standort leider nicht möglich sei. Maugeri hat sein Burger-Lokal im Sommer 2018 eröffnet. In den fast sieben zurückliegenden Jahren eine ganze Reihe von Stammgästen bekommen.

Vom Ortsausgang Seligenstadt wird „Gio“ an den Ortseingang von Klein-Krotzenburg wechseln. Dort, gleich an der ersten Ampelkreuzung in der Daimlerstraße 2, wird er in die ehemaligen Räume des Café Schnabel umziehen. Hier gibt es für seine Kundschaft genügend Raum auf zwei Etagen.

Das Lokal am Kreisel bleibt bis zum Umzug geöffnet. „Bis dahin freuen wir uns, unsere Kunden auch weiterhin wie gewohnt in Seligenstadt begrüßen zu dürfen“, sagte Giovanni.

Der Niederfeld-Rundblick wird selbstverständlich über seinen Umzug berichten.

Karl-Heinz Riedel


Begegnungscafé Termine 2025

Die unten stehende Übersicht enthält alle Termine für das allmonatliche Internationale Begegnungscafé im Jahr 2025


Dinner in der Moschee

Die Ahmadiyya-Gemeinde Seligenstadt hatte am 30. November zum Charity-Dinner in ihre Moschee an der Marie-Curie-Straße eingeladen. Es war der 1. Adventssamstag, an dem viele Seligenstädter bei anderen Veranstaltungen zu tun hatten.  Wohl deshalb waren nur acht Gäste ins Niederfeld gekommen. 

Da der Imam der Gemeinde und etliche andere Ahmadis präsent waren, gab es viel Gelegenheit zu Gesprächen. Sprachprobleme gab es nicht, denn der Imam und viele andere sind hier geboren und aufgewachsen; sie sprechen Hessisch. Auf alle Fragen wurde geantwortet. Alle Räume waren offen.

Die Ahmadis ließen erkennen, dass sie sich nicht abkapseln wollen, sondern das Gespräch und den Austausch mit allen anderen in der Gesellschaft möchten. Gestützt auf den Koran legen sie Wert auf Bildung und Ausbildung, gerade auch der Frauen. Sie verwehren sich gegen einseitige, kämpferische, kriegerische Auslegung des Koran.  So bedeute zum Beispiel ‚Dschihad‘ nur Diskussion, Auseindersetzung;  und nicht die Aufforderung, andere zu verletzen oder zu töten.

Nach dem Dinner, mit wohlschmeckenden Speisen, war es 19:30 Uhr, die Zeit für das Abendgebet. Die Gäste mussten nicht anwesend sein, durften es aber.

Die liturgischen Gesänge waren in arabisch, die Predigt auf Deutsch.

Franz Roski

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Sanierung bei LKS Kronenberger

Das Amtsgericht Offenbach hat am 18. November 2024 dem Antrag der Firma LKS Kronenberger auf Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zugestimmt.

Die Eigenverwaltung ermöglicht es der LKS Kronenberger, selbständig Schritte zur Sanierung des in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmens durchzuführen, während ein vom Amtsgericht berufener Sachwalter die wirtschaftlichen Aktivtäten der Firma und die Einhaltung der Interessen der Gläubiger überwacht. Ein solches Verfahren wird oft benutzt, um bestehende Strukturen zu erhalten, die Firmenaktivitäten möglichst vollumfänglich fortzuführen und zügig eine wirtschaftliche Stabilisierung zu erreichen. Für Gläubiger bietet das Verfahren den Vorteil, dass die Geschäftsleitung weiterhin für die Geschäfte verantwortlich bleibt, was in vielen Fällen die Aussicht auf Sanierung erhöht.

So äußert sich auch der eingesetzte Sachwalter Dr. Andreas Kleinschmitt von der Kanzlei White & Case auf der Homepage der Kanzlei, dass er aufgrund der Marktstellung, der gewachsenen Kundenbeziehungen und der qualifizierten Belegschaft gute Chancen für eine langfristige Sanierung und Anpassung des Unternehmens an die aktuellen Marktgegebenheiten sehe.


Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen