Aquarellmalen für Kinder beim Culcha Club

Seit Anfang des vergangenen Jahres hat sich der Culcha Club 2.0 im Nachbarschaftshaus etabliert. Immer donnerstags von 17 bis 19 Uhr treffen sich Menschen, um in dem „Sprach-Café“ Deutsch sprechen zu lernen und etwas über die deutsche Kultur zu erfahren. Die Organisation der Veranstaltung hat die Caritas übernommen in Zusammenarbeit mit Verena May, der Leiterin des Integrationsbüros.

Am letzten Donnerstag bot Leila Shahmohammadi den Kindern, die mit ihren Müttern zu dem Treffen gekommen waren, angeboten, Aquarell malen zu lernen. Sie stammt aus dem Iran, spricht sehr gut Deutsch und arbeitet für die Caritas. Den Kindern machte das Üben mit den Farben Spaß und so ganz nebenher lernten sie, dabei  Deutsch zu sprechen.

Mersana (vorn) und Mersad sind mit Eifer dabei, Leila Shahmohammadi zeigt ihnen, wie sie es machen müssen.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Allgemein

Jugendbeirat arbeitet bei Säuberungsaktion

Mit einer Säuberungsaktion hat am heutigen Donnerstag der Jugendbeirat der Stadt aufhorchen lassen. Pünktlich um 18 Uhr machten sich Mitglieder des Gremiums ausgerüstet mit Hochdruckreiniger, Besen, Eimer, Schaufel, Wasserschlauch und Stromkabel auf dem Außengelände des Nachbarschaftshauses und auf dem Platz der Freundschaft zu schaffen. Auf dessen Gelände entlang des Grundstücks der Kita Niederfeld soll am morgigen Freitag von 15 bis 18 Uhr das Kinderfest zum Opferfest – auch Kurban Bayram genannt – stattfinden.

Den Sitzgelegenheiten am Platz der Freundschaft hatte man nicht nur ihr Alter angesehen, auch konnte man erkennen, dass sie mehrere Jahre nicht gereinigt wurden. Gerrit Kratz, der Chef des Nachbarschaftshauses, ging mit gutem Beispiel voran. Er zeigte den Jugendlichen, wie man mit dem „Kärcher“ umgeht, wie der Hochdruckreiniger landläufig genannt wird. Kratz hatte dafür gesorgt, dass Strom- und Wasseranschluss von der Kita genutzt werden konnte. Der Erste Stadtrat Oliver Steidl konnte sich persönlich davon überzeugen, wie die Sitzgelegenheiten am Platz der Freundschaft vor und nach den Arbeiten aussahen.

Auch am Nachbarschaftshaus kamen die Reiniger zum Einsatz. Hier wurde der Boden gesäubert. Für die Zeit nach dem Ende der Arbeiten stand im Außenbereich bereits ein Grill bereit. Für ein gemeinsames Essen war alles bestens vorbereitet. Sogar das Wetter spielte mit: Der angekündigte Regen blieb aus.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Kinderfest auf dem Platz der Freundschaft

Zum Bayram-Kinderfest lädt die Initiative „Seligenstadt Gemeinsam“ am 6. Juni alle Seligenstädter Kinder von 15 bis 18 Uhr auf den Platz der Freundschaft in der Berliner Straße ein. Dort gibt es Spiele, ein Schmink-Angebot und Süßigkeiten für Kinder.

Anlass ist das Opferfest, das für viele islamische Familien als wichtigstes religiöses Fest gilt. Hintergrund ist die Geschichte von Ibrahim beziehungsweise Abraham, der bereit war, seinen Sohn zu opfern. Im Koran wird dabei an Ismael gedacht, in der Bibel wird die Geschichte von Isaak erzählt. In beiden Fassungen gebietet Gott, den Sohn nicht zu opfern.

Das Fest im Niederfeld findet zum zweiten Mal statt und wird unterstützt vom Verein der seltenen Erkrankungen „Faromder“, dem internationalen Nachbarschaftsverein und dem Kinderclub im evangelischen Gemeindezentrum, der mit seinem Spielmobil dabei ist.

Der Umzug von Gio’s Burger verzögert sich

Eigentlich war der Umzug von Gio‘s Burger in das ehemalige Café Schnabel in Klein-Krotzenburg (wir berichteten) für April oder Mai geplant. Da sich bis Mitte Mai noch nichts getan hat, fragten wir nach, ob der Wechsel noch stattfindet.

„Wir ziehen auf jeden Fall um“, war die Antwort. „Es gab Probleme mit der Renovierung des neuen Lokals.“ Der Wechsel ist nach derzeitigem Stand für Anfang Juli geplant. Wir werden weiter am Ball bleiben und darüber berichten.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Allgemein

Polizei berät beim Bürgerfrühstück

Die neue Schutzfrau vor Ort der Polizeistation Seligenstadt, Oberkommissarin Lisa Spitz, hat in dieser Woche die Teilnehmenden am Bürgerfrühstück im Nachbarschaftshaus besucht, um sich vorzustellen. Gerne beantwortete sie die Fragen der Anwesenden zu ihrer Arbeit.

Für die Zeit nach dem Frühstück hatte Lisa Spitz einen Vortrag organisiert. Hauptkommissarin Silvia Traber von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums in Offenbach referierte über die Maschen von Betrügern, die sich vorzugsweise ältere Menschen als Opfer aussuchen. Sie gab Hinweise darauf, wie man sich bei den so genannten „Schockanrufen“ verhalten soll und sprach über die Methoden von Trickdieben und Geschäften an der Haustür.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Allgemein

Frohe Ostern

Frohe Ostern wünscht das Redaktionsteam des Niederfeld-Rundblicks allen Niederfeldern und allen Rundblick-Interessenten. Wir haben versucht, das traurige Bild des leeren Platzes der Freundschaft etwas österlich aufzuhübschen. Die Ostereier und das Bild haben Jungen und Mädchen des Kinderclubs gebastelt.

Wenn es uns dadurch gelingt, denen, die vorbeigehen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und wenn sich Kinder darüber freuen, dann sind wir zufrieden.

Claus Ost und Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Allgemein

Brücken Bauen

Konzertlesung mit Aeham Ahmad, Pianist und Andreas Lukas, Autor

Samstag, 15. März 2025, 19.30 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum, Jahnstraße 24


Glasfaser-Ausbau im Niederfeld

Anfang der Woche fanden die Anwohner des letzten Stücks der Danziger Straße – bevor sie in die Berliner Straße übergeht – eine Mitteilung der Firma Libra GmbH im Briefkasten.

Eine ordentliche Absperrung erfolgte, bevor die eigentlichen Arbeiten begannen.

Sie führt  Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau  im Auftrag der Firma Westconnect durch. Es wurde darum gebeten, nicht im öffentlichen Bereich zu parken, damit die geplanten Arbeiten reibungslos vonstattengehen können. Für einige Anwohner war die Zufahrt zum Grundstück eingeschränkt.

Es kostete drei Arbeiter eine knappe Stunde Zeit, die anderthalb Waschbetonplatten mit Betonunterlage unbeschadet zu entfernen. Ein Stab markierte die Stelle, an der das Kabel durch die Hauswand gelegt werden soll.   

Heute rückten die Arbeiter an, um die Platten des Betonpflasters abzunehmen und die Erde aufzugraben, um das Kabel unter der Straße zu verlegen. Für dessen Weg auf das Grundstück war bereits vor einiger Zeit bereits farbig aufgemalt, an welcher Stelle es von der Straße abzweigt.

Der Vorarbeiter nimmt den Stab an der Hauswand genau ins Visier, bevor er die „Rakete“ mit dem Kabel abschießt.

Treffer! Die im Ziel liegende „Rakete“ konnte mit Erfolg ausgegraben werden.

Dann wird das Kabel bis zu der leuchtend markierten Stelle durchgeschossen – mit „Rakete“, wie der Arbeiter sagte –, an der das Kabel durch die Hauswand gelegt wird. Diese Folgearbeit übernimmt eine andere Firma.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen