Wunsch-Theater auf dem Spielplatz

Munter war es am Freitag, 23. September nachmittags auf dem Spielplatz zwischen den Hochhäusern in der Berliner Straße. Die Theatergruppe „Flunker“ aus Brandenburg hatte eine Bühne aufgebaut und spielte ihr Stück „Sonst noch Wünsche?“. Zwei Jahrmarktsleute gaben vor, alle Wünsche erfüllen zu können – und viele Figuren, dargestellt durch mitgebrachte Handpuppen – brachten große und kleine Wünsche vor. Wie gut es ist, Wünsche zu haben, ahnten am Schluss der Vorstellung viele der rund 80 kleinen und großen Zuschauenden. Sie kamen zur Bühne und riefen ihren Wunsch durch ein Wunschfester, damit er für alle hörbar wurde. Organisiert hatte die Aufführung der Kinderclub im evangelischen Gemeindezentrum in Kooperation mit der Stadtteilzeitung „Niederfeld-Rundblick“ im Rahmen der hessischen Kinder- und Jugendtheatertage „Kaleidoskop“. Die Nassauische Heimstätte übernahm die Kosten, so dass der Eintritt frei war.

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Fest der Begegnung rund ums Nachbarschaftshaus

Zwei Jahre lang war es still am Nachbarschaftshaus, musste das Niederfeldfest wegen der Pandemie ausfallen. Am 17. September war es endlich wieder soweit:

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Seligenstadt-Nord trafen sich mit ihren Gästen einen Nachmittag lang, um gemeinsam selbst gemachte internationale Spezialitäten zu genießen und natürlich vor allem, um zu babbeln. Die AG Stadtteilfest und das Integrationsbüro Seligenstadt hatten fürs Begegnungsfest zudem ein Begleitprogramm für alle Generationen organisiert. So hatte das Spielmobil des Kinderclubs der Evangelischen Kirchengemeinde an der für den Verkehr gesperrten verlängerten Ellenseestraße Halt gemacht, die Nassauische Heimstätte war mit Ballonkunst vertreten, Mitglieder des Tierschutzvereins bemalten mit Kindern Steine. Auch das Deutsche Rote Kreuz und die Stadtteil-Zeitung Niederfeld-Rundblick waren vor Ort und informierten über ihre Arbeit. 

Und weil sich der Termin mit dem monatlich stattfindenden Begegnungscafé des AK Willkommen überschnitt, hatte dessen Orga-Team das Treffen im evangelischen Gemeindezentrum flugs ins Nachbarschaftshaus verlegt und bewirtete die Besucherschar dort mit einem vielfältigen Kuchenbüffet, Tee und Kaffee. Koffeingenuss der ganz besonderen Art gab es zudem bei einer traditionellen eritreischen Kaffeezeremonie.

Auch dieses Mal traten die Kinder der Kita Niederfeld, von St. Marien und von der Konrad-Adenauer-Schule auf, und präsentierten ihre Lieder. Eine ukrainische Gruppe zeigte, wie man in ihrer Heimat tanzt, und Mitglieder des Kinder- und Jugendzirkus‘ „Circo Fantazztico“, die gerade in Seligenstadt gastierten, gaben eine Kostprobe ihrer Show. Zum Abschluss ließen Bernhard Bauser und Peter Jabulowsky hören, welche Art von Lyrik mit Lokalkolorit in Seligenstadt „literarischem Salon“, dem Skriptorium, entsteht.

Nur das Wetter wollte an jenem Samstag partout der Spielverderber sein – was aber das Feiervolk erfolgreich zu verhindern wusste.

Sabine Müller

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Leserbrief zur 35. Ausgabe

Zu Ihrem Titelartikel „Ideen zum Schutz unseres Wassers“

Das darunter abgebildete Foto (Oscar muss kräftig pumpen…) empfinde ich als Hohn zu Ihrem Artikel Wasser sparen.

Ich wohne gegenüber des Kinderspielplatzes Danziger Strasse und es ist mir schon lange ein Dorn im Auge, daß Kinder hier unter Aufsicht der Eltern kostbares Grundwasser (alle Medien berichten bereits, dass wir sparsam mit dem kostbaren Gut Wasser umgehen müssen) verplempern.

Meines Wissens nach, ist diese Pumpe keinem Kreislauf angeschlossen, sondern an das Grundwasser. Auch kleine Kinder sollten schon zum sparsamen Gebrauch von Wasser angehalten werden. Auch wäre es sinnvoll, das kostbare Grundwasser an die trockenen Bäume dieser Anlage zu gießen statt im Sandkasten versickern zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Sandau

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Die 35. Ausgabe ist erschienen

Die 35. Ausgabe des Niederfeld-Rundblicks ist erschienen.

Seit 2005 wird die Zeitung „von und für Menschen aus dem Niederfeld“ zweimal im Jahr mit einer Auflage von rund 2500 Exemplaren in Seligenstadt-Nord kostenlos verteilt und an öffentlichen Orten in Seligenstadt ausgelegt.

Neben Berichten zu aktuellen Entwicklungen im Stadtteil gibt es in dem Blatt Beiträge zum Schwerpunkt „Wasser“.  

Alle bisherigen Ausgaben des Rundblicks sind unter www.niederfeld-rundblick.de einzusehen.

Die Internetseite ist als Kommunikationsplattform für Seligenstadt-Nord gestaltet. Sie wird laufend mit aktuellen Meldungen ergänzt. Beiträge können an redaktion@niederfeld-rundblick.de geschickt werden.

Herausgeberin der Stadtteil-Zeitung ist die Evangelische Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen. Wer sich für die Mitarbeit in der Redaktion interessiert, kann sich beim Gemeindepädagogen Claus Ost (Tel. 06182-29654, claus.ost@seligenstadt-evangelisch.de) melden.

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„Die KAS baut“

Projekttage mit Legosteinen an der Seligenstädter Grundschule

Zum Abschluss war in der Aula der Konrad-Adenauer-Schule (KAS) eine große Stadt aufgebaut, bestückt mit Häusern, Schule, Krankenhaus, Bahnhof, Fahrzeugen und Menschen. „Alles aus Lego“, berichtet Lehrkraft Gerlinde Straub im Gespräch mit dem „Rundblick“ über die Projekttage an der Seligenstädter Grundschule.

Drei Tage lang, von Montag bis Mittwoch, genossen die Kinder der KAS kürzlich Spaß und Spiel statt regulären Unterricht. Die Projekttage standen unter dem Motto „Die KAS baut“ – dass aktuell tatsächlich ein Neubau auf dem Schulgelände entsteht: das Betreuungsgebäude – habe gut gepasst, meint Gerlinde Straub. Sie unterrichtet seit vier Jahren an der KAS und hatte die Lego-Aktion angeregt. In Kooperation mit dem Verein „Das kunterbunte Kinderzelt“, dessen Mitglieder kistenweise bunte Legosteine mitbrachten und ausgaben, durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1 bis 4 nach Herzenslust gestalten: entweder mit Anleitung von Bausätzen oder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dabei wechselten sie von einem Gruppenraum zum nächsten, auch die Turnhalle wurde „bespielt“. Die Lehrerinnen und Lehrer leiteten die Projekte an.

Die Kinder sollten – auch nach den starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie – mal wieder durchatmen und Zeit mit freier Gestaltung und Kreativität verbringen dürfen, erläutert Lehrkraft Straub die Idee hinter der  Aktion, die durchaus nicht jedes Schuljahr stattfindet. Auch Teambildung war großgeschrieben.

Diese kam zudem bei der Finanzierung zu tragen, die durch das hessische Landesprogramm „Löwenstark“ sowie den Förderverein der KAS ermöglicht wurde. Ein „schönes Miteinander“ sei zudem zuletzt beim Abbau und Einpacken der Tausende von Legosteinen entstanden, lobt Gerlinde Straub. „Hierbei haben die Lehrer und Kinder auch durch Eltern eine tolle Unterstützung erhalten.“

Sabine Müller

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Einhardrock auf der Bleichwiese

Am Samstag, 11. Juni, gibt es erstmals das Festival „Einhardrock“ auf der Bleiche. Von 15 bis 22 Uhr treten auf der Wiese zwischen Jahnstraße, Kapellenstraße und Steinweg nicht nur die Bands der Einhard- und der Merianschule sondern auch die Gruppen „Dying was yesterday“, „Blackbox Reset“, „Daydreamers“ und „Secondary virtues“ auf. Die Mitglieder der letzteren sind teilweise im Niederfeld ansässig und hatten die Idee zu dem Festival, das jungen Bands eine Auftrittsmöglichkeit bieten soll. Sebastian Kunz, Anton Kunz, Adrian Berlenbach und Nicole Kirchner haben das städtische Kinder- und Jugendbüro, die katholische Kirchengemeinde St. Marien und die evangelische Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen von ihrem Anliegen überzeugt und mit diesen Institutionen gemeinsam die Veranstaltung vorbereitet. Der Jugendbeirat Seligenstadt und der Bund der katholischen Jugend Seligenstadt sind ebenfalls beteiligt. Für Verpflegung ist durch „Gios Burger“, den Kaffee- und Kuchenstand der evangelischen Kirchengemeinde und die Volleyballabteilung der Sportfreunde Seligenstadt gesorgt, die Getränke anbietet. Betätigungsmöglichkeiten gibt es bei den Spielangeboten von St. Marien (unter anderem wird ein „Human Table Soccer“ aufgebaut), beim Spielmobil des Kinderclubs und am Stand des Jugendbeirats. Dank der Unterstützung durch die Kreisjugendförderung des Kreises Offenbach ist der Eintritt zu „Einhardrock“ frei. Weitere Informationen gibt es unter www.einhardrock.de .

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Nachbarschaft zwischen den Hochhäusern

Erstmals hatte das Integrationsbüro im Nachbarschaftshaus dazu aufgerufen, am 20. Mai den „Tag der Nachbarn“ im Niederfeld zu feiern. Trotz einiger Regentropfen kurz nach dem Beginn um 16 Uhr war der Spielplatz zwischen den Hochhäusern gut gefüllt. Viele kamen ins Gespräch, probierten die mitgebrachten Knabbereien und die Spiele aus, die der Kinderclub in seinem Spielmobil antransportiert hatte. Beim Einräumen um 20 Uhr waren sich alle einig, dass diese Aktion gerne wiederholt werden soll. 

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„Schön, dass wir NachbarInnen sind!“

Zum „Tag der Nachbarn“ am 20. Mai lädt das Integrationsbüro im Nachbarschaftshaus ein, von 16 bis 20 Uhr ein Fest zwischen den Hochhäusern in der Berliner Straße zu feiern. „Der Nachmittag bietet die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen. Das Fest lebt vom Engagement derer, die kommen. Jeder bringt eine Kleinigkeit zu essen, zu trinken, Decken, Kissen, gute Laune und schönes Wetter mit, dann wird es schön bunt. Wir freuen uns, wenn ihr mitmacht – natürlich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln“, schreiben Verena May und Katharina Lange vom Integrationsbüro. Mit dabei ist auch das Spielmobil des Kinderclubs im evangelischen Gemeindezentrum. Wer Fragen hat oder helfen will, kann sich im Integrationsbüro im Nachbarschaftshaus unter integration@seligenstadt.de oder telefonisch unter 06182- 87 -4200 melden.


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Hausaufgabenhilfe

Im Nachbarschaftshaus gibt es Hausaufgabenhilfe für einen guten Erfolg in der Schule. Das Angebot ist kostenfrei und wirkt.

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