S(pi)eligenstadt zum Mitnehmen

Am Donnerstag, 20. Januar, starten die zehnten Seligenstädter Spieletage.

Über 700 Brett-, Karten- und Würfelspiele stehen bereit, um Seligenstadt in S(pi)eligenstadt zu verwandeln.

Die Spiele können im evangelischen Gemeindezentrum in der Jahnstraße 24 ausgeliehen und nach Hause mitgenommen werden. Zur Auswahl gibt es fachkundige Beratung von Expertinnen und Experten, die über Neuheiten und altbewährte Gesellschaftsspiele informieren und bei Bedarf auch Regeln erläutern.

Spieltische stehen im Gemeindezentrum nach vorheriger Anmeldung nur Gruppen aus Schulen und Kindertagesstätten zur Verfügung. Abgetrennte Bereiche für einzelne Klassen und Gruppen sind eingerichtet.

Für das Betreten des Veranstaltungsorts gilt die 2G+ Regelung. Für die Ausleihe kann aber auch ein Außenschalter genutzt werden, für den kein Nachweis erforderlich ist.

Die Veranstalterinnen von „S(pi)eligenstadt“ – das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Seligenstadt, die Katholische Jugendzentrale Offenbach-Land/BDKJ und die Evangelische Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen – freuen sich, dass wieder viele Spielverlage ihre Neuerscheinungen zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt haben. Damit haben Spiel-Interessierte eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über aktuelle Familien- und Kinderspiele zu verschaffen.

Nähere Informationen gibt es unter www.spieligenstadt.de. Auch eine Spiele-Liste wird dort zu finden sein.

Zur Ausleihe und zur Beratung hat S(pi)eligenstadt am Donnerstag, 20. 1. von 8 bis 20 Uhr geöffnet, am Freitag von 8 bis 22 Uhr, am Samstag von 12 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Auch über den 23. Januar hinaus soll eine Ausleihmöglichkeit eingerichtet werden.

Einen Spieleflohmarkt wird es am Sonntag, 23. Januar von 12 bis 15 Uhr vor dem Gemeindezentrum geben.  

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Willkommen zum 49. Internationales Begegnungs-Café

Der „Arbeitskreis Willkommen“ richtet im Evangelischen Gemeindezentrum in der Jahnstraße das nächste Internationale Begegnungscafé aus.

Am 18. Dezember öffnet das Begegnungscafé zum 49. Mal seine Türen: Zwischen 15.00 und 17.30 Uhr gibt es im Evangelischen Gemeindezentrum in der Jahnstraße Kaffee und Kuchen, kulinarische Spezialitäten sowie vielfältige Spiel- und Kreativ-Angebote, die ein entspanntes Miteinander ermöglichen.

Willkommen sind Geflüchtete, Freunde und Helfer des AK Willkommen sowie alle Bürger Seligenstadts, die sich für den gegenseitigen Austausch interessieren.

Bitte beachten: Es gelten die 2G Regeln!

Karl-Heinz Riedel

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Berliner Straße: Glasfaserausbau mit Unterstützung aus Wangerland

Lautes Gehämmer ist seit heute Morgen auf für Anwohner der Berliner Straße zu hören. An der Stelle, an der die Danziger Straße einmündet, wird der Asphalt mitsamt Unterbau aufgebrochen.

Akkurat wird der Asphalt an den Randlinien ausgestanzt

Auf dem Gehweg sind bereits Betonsteine entfernt, der Boden ausgehoben. Breit ist der Graben nicht, der sorgfältig bis zu den vorher gefrästen Randlinien ausgehoben wird. „Was macht Ihr da“, frage ich die Arbeiter. „Glasfaser“, antwortet mir einer von ihnen.

Am Gehweg ist der Graben schon ausgehoben, um das Glasfaserkabel aufzunehmen

Die Kennzeichen der beiden Transportfahrzeuge weisen auf die ausführende Firma aus dem Raum Aschaffenburg hin. „Rohrleitungsbau“, sagt mir einer anderer Arbeiter. Ich denke mir, am besten fotografiere ich mir den Firmennamen von der Aufschrift auf den beiden Fahrzeugen ab. Und dann kommt die große Überraschung: An der Fahrertür steht „Gemeinde Wangerland Straßendienst“.

Die Herkunft des Lkw ist an der Fahrertür zu lesen

Von Wangerland ins Schlumberland

Jetzt weiß ja nicht gleich jeder, wo Wangerland liegt – aber ich weiß es: Der Ort liegt an der Nordseeküste im Kreis Jever, etwa 20 Kilometer von Wilhelmshaven entfernt. Dorthin ist vor elf Jahren mein Sohn mit seiner Familie umgezogen. Immerhin beträgt die Entfernung von Seligenstadt etwa 550 Kilometer. „Den hat mein Vater dort gekauft“, sagt mir einer der Arbeiter – offenbar der Sohn des Firmeninhabers – mit Blick auf den Lkw.

Wenn ich jetzt wieder das Gehämmer der Arbeiten höre, vielleicht 25 Meter von meiner Wohnung entfernt, denke ich mir, das sind Grüße aus dem Wangerland. Dann ist der Lärm erträglicher.

Karl-Heinz Riedel

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Jugendzentrum Seligenstadt öffnet wieder

Ab dem 25.Oktober öffnen sich endlich wieder die Türen des Jugendzentrums im Nachbarschaftshaus Am Hasenpfad. Nach anderthalb Jahren Pause sind dann wieder Treffen in den dortigen Räumen möglich.

Für die Teilnehmer gilt, Corona-konform, die 3G-Regelung. Das Hygienekonzept der Abteilung Jugendarbeit sieht vor, dass sich während der Öffnungszeiten   sechs vollständig geimpfte und bis zu acht geimpfte oder ungeimpfte Jugendliche in den Räumlichkeiten aufhalten dürfen. Der Nachweis erfolgt über den Impfpass bzw. ein App-basiertes Zertifikat, über einen Genesenen-Nachweis oder über das Testheft der Schule.

Das Jugendzentrum ist für alle Jugendlichen ab 12 Jahren montags von 15:30 bis 19:00 Uhr geöffnet, dazu donnerstags von 15:30 bis 19:30 Uhr. Der Treff „Girls Only“ für Mädchen ab 12 Jahren findet auch weiterhin jeden Dienstag von 15:30 bis 19:00 Uhr statt. Die Jugendlichen erhalten alle Informationen sowie die vorherige Anmeldung zu den Angeboten unter der offiziellen Instagram-Seite @juz_seligenstadt.

„Es ist schön, dass wir mit einem geeigneten Hygiene-Konzept endlich die offene Jugendarbeit in Seligenstadt auch drinnen wieder aufnehmen können. Den Jugendlichen wird mit Hinblick auf die bevorstehenden kälteren Monate damit die Möglichkeit gegeben, sich auch außerschulisch mit ihren Freunden und Freundinnen zu treffen“, sagte Erster Stadtrat Michael Gerheim.

Fragen rund um das Jugendzentrum beantwortet die Jugendreferentin Sandy Sehnert unter der Tel. 06182-874020, mobil unter 0151-57006214 oder per Mail unter jugendtreff@seligenstadt.de.

Karl-Heinz Riedel

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Redaktionsteam auf Pilzsuche

Am vergangenen Wochenende begaben sich Mitglieder des Rundblick-Redaktionsteams mit Familien und Befreundeten auf ihre jährliche Pilzwanderung. Die äußeren Voraussetzungen schienen etwas ungünstig zu sein, hatte es doch in den Wochen zuvor zu wenig Niederschläge gegeben, um die begehrten Waldbewohner sprießen zu lassen. Aber bei Sonnenschein und angenehmen Vormittagstemperaturen startete die Gruppe gut gelaunt und voller Tatendrang in den Zellhäuser Wald.

Das Ergebnis war am Ende doch besser als erwartet. Mit einer größeren Menge an Semmelstoppel-Pilzen und lila Lacktrichterlingen, einigen Steinpilzen und Pfifferlingen trat die Gruppe nach gut zwei Stunden Suche den Heimweg an.

Gut gelaunt ist die Gruppe am Ende der Pilz-Exkursion.

In der Küche des Evangelischen Gemeindezentrums bereitete das mehrköpfige Kochteam ein köstliches Mischpilzgericht mit Zwiebeln, Knoblauch und Sahnesauce und eine delikate Gemüsepfanne zu, die aus Zucchini, Paprikaschoten und Tomaten bestand. Dazu gab es Nudeln und einen leckeren Zuckerhut-Salat. Zu diesem Menü passte sehr gut der Riesling aus der Pfalz, den sich die Tischrunde schmecken ließ. Den krönenden Abschluss des Essens bildete das Dessert, eine Kreation aus Himbeeren, Sahne und Cantuccini.

Alle ließen sich nach der Wanderung das leckere Menü schmecken.

Am Nachmittag, bevor sich alle auf den Nachhauseweg machten, waren man sich darüber einig: Auch im kommenden Herbst soll es wieder eine Pilzwanderung und danach ein gemeinsames Essen geben.

Karl-Heinz Riedel

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Sicherheit geht vor: Neue Spielgeräte an Ellenseestraße noch nicht freigegeben

Am 5. August fiel es jedem auf, der in der verlängerten Ellenseestraße, dem Umspannwerk gegenüber, unterwegs war:  Da stand ein großer blauer Lkw mit Kran und Anhänger auf dem Geh- und Radweg; dahinter ein Werkstattwagen mit Anhänger und ein großer Kombi.  Die Firma Kindt-Spielgeräte aus Solingen war mit fünf Mann und viel Material angerückt.

Zuerst haben die Fünf die alte Rutsche und die anderen Geräte auf der Straßenseite des Spielplatzes abgebaut. Dann baggerten sie den Boden ab und legten die Fundamente. Auf diese setzten sie dann neues Spielgerät mit mehreren Spielebenen, Spielhäuschen und Rutsche.

Am Abend hatten die Arbeiter alles aufgebaut und die neuen Geräte mit Bauzäunen abgesperrt. Die Spielgeräte, die den Häusern zugewandt sind, waren nicht betroffen. Dieser Teil des Spielplatzes ist weiterhin zugänglich.

Als ich am nächsten Tag fotografierte, erzählten mir Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Seligenstadt, die vor Ort waren, dass erst überprüft werden müsse, ob alles richtig aufgebaut sei.  Dann werde der Raum unter den neuen Spielgeräten mit Holzschnitzeln als Fallschutz aufgefüllt. 

Anfang der nächsten Woche sah ich dort zwei Experten die neuen Geräte prüfen und vermessen.  Sie schauten auf ihre Zeichnungen und murmelten: „Das stimmt nicht mit dem Plan überein.“  Also konnte der Fallschutz noch nicht eingebaut werden.

Als kurz darauf ein Kipplaster aus Bayern 40 Kubikmeter Holzschnitzel ankarrte, wurden sie auf eine große Plane vor dem Spielplatz gekippt.  So hatten die Kinder erst einmal einen schönen Berg zum Buddeln – einen ganzen Monat lang.

Am 15. September bemerkte ich, dass dieser große Haufen verschwunden war – offensichtlich samt der Planen abtransportiert.  

Kurz darauf war in einer städtischen Pressemitteilung zu lesen, dass es noch kleinere Konstruktionsmängel gebe, die durch den Einbau einzelner Palisaden und Holzbalken behoben werden müssten. Es wird wohl noch etwas dauern, bis der Spielplatz freigegeben werden kann.

Auf Nachfrage bestätigte Erster Stadtrat Michael Gerheim den Sachverhalt.  Die Holzschnitzel seien an anderen Spielplätzen verwendet worden. Mittlerweile habe die Firma Kindt-Spielgeräte zugesagt, die Geräte an der Ellenseestraße zu reparieren. Auch müsse am Fundament noch etwas verbessert werden. Danach werde die gesamte Anlage noch einmal geprüft. Wenn sie abgenommen sei, werde man neue Holzschnitzel kommen lassen, diese einbauen, und dann die Anlage zum Spielen öffnen.

Wir werden darüber berichten.

Franz Roski

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Bungalow schließt Lücke in der Amaliastraße

Die Neubausiedlung am Amaliasee ist eigentlich seit elf Jahren komplett bebaut.  Nur wenn ich durch die Amaliastraße fuhr, die Straße, die in einem Bogen vom Wingertsweg zur Seestraße führt, gab es dort zwischen dem Haus Nummer 21 und der 17 eine Lücke. Ich hatte schon überlegt, ob dort vielleicht unter der Oberfläche Altlasten sind, die eine Bebauung verhindern. 

Seit diesem Sommer ist diese letzte Lücke geschlossen – wie auf dem Foto zu sehen, durch einen Bungalow. Er fällt auf, denn alle anderen Häuser in der Straße, ja sogar in der ganzen Siedlung, haben mindestens zwei Stockwerke. In Seligenstadt ist es üblich geworden, Baugrundstücke bis zum letzten Zentimeter auszureizen, nicht nur in der Fläche, auch in der Höhe. Bemerkung aus der Redaktion: „Da muss jemand sein, der sich das leisten kann!“ 

Franz Roski

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Shakespeare-Theater-Collagen auf der Bleiche

Das Seligenstädter Kunstforum hatte für das letzte August-Wochenende zu Shakespeare-Collagen auf der Bleiche eingeladen. 

Am Samstagnachmittag, 28. August, war dort zwischen zwei Bäumen ein großes rotes Tuch gespannt. Das bildete den Hintergrund der Bühne, der „Zuschauerraum“ war gleich davor. Auch vom „Feldherrnhügel“ zwischen dem Evangelischen Gemeindezentrum und St. Marien genossen große und kleine Zuschauer die Freiluft-Darbietungen.

Das Theater-Ensemble unter der der Leitung von Tanja Garlt bot Szenen aus verschiedenen Shakespeare-Stücken, von „Romeo und Julia“, „Sommernachtstraum“, „Was ihr wollt“ bis hin zu „Viel Lärm um Nichts“. 

Am Sonntag, 29. August war das Wetter nicht so günstig. Wegen strömenden Regens mussten die 

Aufführungen in die Kirche St. Marien verlegt werden.

Mehr dazu: https://ku-fo.de/

Meine Fotos stammen von der Freiluft-Aufführung am 28. 8. 2021. Franz Roski

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„Schritt für Schritt“

Beharrliche Schildkröte kommt zum Fest im Niederfeld

Nach einem Jahr Pause gab es am 10. September wieder eine Freiluft-Theateraufführung auf dem Spielplatz zwischen den Hochhäusern in der Berliner Straße.

Auch das Wetter spielte mit, und so erlebten rund 70 Kinder und Erwachsene, wie die beharrliche Schildkröte Tranquilla Trampeltreu schließlich das Hochzeitsfest des Königs Leo erreichte.

Schnecke, Spinne, Salamander und Rabe konnten sie nicht davon abhalten, Schritt für Schritt ihren Weg fortzusetzen.

Marina Lahann schlüpfte gekonnt in die Rollen all dieser Tiere, Ekkehart Voigt kümmerte sich um die Technik. Ein freundlicher Anwohner stellte seinen Stromanschluss und einen Küchenstuhl zur Verfügung, der Kinderclub im evangelischen Gemeindezentrum sorgte in Kooperation mit der Stadtteilzeitung „Niederfeld-Rundblick“ für die Organisation und Sitzbänke. Finanziert wurde die Aufführung von der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte.

Das Ergebnis war ein vergnüglicher Nachmittag für Jung und Alt mit viel Begegnung auf dem Spielplatz, der sich als günstiger Ort für Freiluft-Veranstaltungen bewährt hat. 

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