Buntes Leben auf dem Platz der Freundschaft

Am 29. Mai wurde zum dritten Mal ein Bayram-Kinderfest auf dem Platz der Freundschaft gefeiert.

Das „Projekt Seligenstadt“ hatte Spielstationen aufgebaut und verteilte Zuckerwatte, Getränke und Kuchen, das Spielmobil des Kinderclubs im evangelischen Gemeindezentrum war da und der Künstler Josef Ruppel hatte erstmals seine Buchstaben-Installation „Sei Mensch“ aufgebaut.

Nursel Seilkopf vom „Projekt Seligenstadt“ freute sich: „Hier haben sich heute Viele getroffen, die unterschiedlich sind, zum Beispiel in ihrem Glauben. Aber wir leben zusammen – und so feiern wir heute auch zusammen. Kinder, behaltet die Freundschaft – und macht nie Unterschiede zwischen euch.  Feiern wir zusammen Bayram, Ostern, Weihnachten! Wenn man teilt, wenn man auch die Freude teilt, macht das umso mehr Spaß.“

„Eine Gesellschaft, die sich trifft, ist das wichtigste, was man hier haben kann“ betonte Erster Stadtrat Oliver Steidl. Er freute sich, dass auch mit der Eröffnung des Restaurants „Amici“ eine Belebung des Platzes gelungen sei. Das neu eröffnete Restaurant und Eiscafé spendierte zum Fest für jedes Kind eine Eiskugel. 

Eine Gruppe aus der katholischen Kirchengemeinde St. Marien lud am Schriftzug von Josef Ruppel dazu ein, über das nachzudenken, was zum Menschsein gehört. Die Metallbuchstaben sind inspiriert von der jüdischen Holocaust-Überlebenden und Einhard-Preisträgerin Margot Friedländer, die formuliert hat: „Es gibt kein christliches, jüdisches oder muslimisches Leben, sondern nur menschliches. Seid Menschen!“ Kinder und Erwachsene konnten auf Papiermenschen ihre Gedanken festhalten. Die Installation ist jetzt an der Evangelischen Kirche an der Zellhäuser Straße zu sehen und wird anschließend vor St. Marien aufgebaut.

Bereits einen Tag zuvor gab es an der Konrad-Adenauer-Schule für die dritten Klassen einen Projekttag „Religion“. Dort wurde an Abraham, den Stammvater des Judentums, des Islam und des Christentums erinnert. Gebetshaltungen, Feste, Gebäude, Heilige Schriften waren die Überschriften der Stationen, in denen es darum ging, mit den Kindern über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Religionen ins Gespräch zu kommen.

Inhalt war auch die Geschichte des Opferfestes, bei dem an die Prüfung Abrahams (arabisch Ibrahim) erinnert wird, dem von Gott aufgetragen wurde, seinen Sohn zu opfern. Als Abraham dem Befehl Gottes nachkommen will und laut Koran auch Ismail dem zustimmt, schickt Gott ihm ein Tier, das er anstelle seines Sohnes opfern soll. In der jüdisch-christlichen Überlieferung wird erzählt, dass Abraham diese Geschichte mit seinem Sohn Isaak erlebt hat.

Wichtig ist bei diesem Tag der Gruß, der gemeinsam geübt wird: „Friede sei mit Dir – Hevenu shalom aleichem –  Salam Aleikum – Aleikum Asalam“

Beim Projekttag war mit Oliver Dainow aus Hanau erstmals auch ein Vertreter einer jüdischen Gemeinde beteiligt.

Beim Bayram-Fest war dann eine gute Gelegenheit, diesen Friedensgruß zu wiederholen, und sich gemeinsam an die verbindende Geschichte zu erinnern.

Claus Ost

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Merian engagiert sich bei Konrad Adenauer

Der Sozialgenialkurs der Merian-Schule verbrachte einen abwechslungsreichen und gelungenen Vormittag in der Konrad-Adenauer-Grundschule. Dort organisierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Angebote für die Kinder des Ganztagsbereichs. Besonders beliebt waren das gemeinsame Fußballspielen sowie die Glitzertattoos, die mit viel Kreativität und Geduld gestaltet wurden.

Schon nach kurzer Zeit herrschte eine fröhliche und lebendige Stimmung. Viele Kinder nahmen begeistert an den Aktionen teil und hatten sichtlich Spaß daran, sich sportlich auszupowern oder sich ein buntes Tattoo auszusuchen. Die Fußballspiele sorgten für viel Bewegung, Teamgeist und Fairness, während bei den Glitzertattoos vor allem fantasievolle Motive wie Sterne, Tiere oder Herzen gefragt waren.

Das Angebot wurde so gut angenommen, dass sogar Kinder aus anderen Klassen neugierig dazukamen und ebenfalls mitmachen wollten.

Dadurch entstanden schnell neue Kontakte und viele gemeinsame Gespräche zwischen den älteren und jüngeren Schülerinnen und Schülern. Besonders schön war zu sehen, wie offen, freundlich und hilfsbereit alle miteinander umgingen.

Für den Sozialgenialkurs aus der Merianschule war der Vormittag eine wertvolle Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler konnten Verantwortung übernehmen, eigene Ideen einbringen und erleben, wie viel Freude sie anderen Kindern mit einfachen Aktionen bereiten können. Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass der Besuch in der Konrad-Adenauer-Grundschule ein voller Erfolg war und gerne wiederholt werden sollte.

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„Goldener Löffel“ in der Kita eröffnet

Neues Ernährungsangebot für Kita-Kinder

„Wollen wir heute Mittag im Goldenen Löffel zusammen essen?“ Diese Verabredung ist seit Mitte April für die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Niederfeld möglich. Nach einer Umgestaltung ist dort ein freundlich eingerichtetes Kinder-Restaurant entstanden, mit hellen Holzbänken und Tischen und beweglichen Buffet-Schränken mit eingelassenen Glasplatten, auf denen kalte und warme Gerichte hygienisch und Brandschutz-konform angeboten werden können. Im früheren Schlafraum wurden außerdem Wandelemente zum Schallschutz montiert, damit während des Essens der jungen Gäste der Geräuschpegel nicht zu hoch wird.

Anfang Mai hatte das Leitungsteam der Kita die Unterstützenden des Projekts eingeladen, das Ergebnis in Augenschein zu nehmen. Christine Mock, die Leiterin der Kita, dankte den anwesenden Sponsoren von der „Bunten Kiste“, der Volksbank Seligenstadt und dem Ortsausschuss der evangelischen Kirchengemeinde für die Hilfe bei der Finanzierung des Vorhabens. Ihre Stellvertreterin Heike Korth betonte die Ziele des Projekts: ein Gespür für den eigenen Körper zu entwickeln, vielfältige Speisen und Geschmäcker kennenzulernen, Selbstbestimmung einzuüben und den Kindern Lust auf gutes Essen zu machen.

Das Konzept des „Goldenen Löffels“ entwickelten die Pädagoginnen der Kita bei Teamtagen im Rahmen des Pilotprojekts „Apfel und Möhre – klimagesundes Kita-Essen“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Die Kinder haben jetzt morgens Auswahl beim Frühstücksbuffet zwischen Rohkost, Käse, Aufstrichen und einer Müsli-Bar inklusive einer Flockenquetsche mit wechselnden Getreidesorten und mittags bei einer warmen Mahlzeit mit mehreren Komponenten und einer Salatbar. Durch die Selbstbedienung der Kinder gibt es wenig Reste auf den Tellern. Was übrig bleibt, wird sortiert und gewogen, um zukünftig noch weniger Abfall entstehen zu lassen.

Nach jedem Essen wird mit farbigen Plättchen das Essen bewertet. Dadurch bleiben nur die Gerichte auf dem Speiseplan, die den Kindern schmecken. Die Hauswirtschafterinnen der Kita achten darauf, dass in jedem Fall alle wichtigen Nahrungskomponenten enthalten sind. Damit für alle Beteiligten gute Mahlzeiten entstehen, werden Lebensmittel aus Bio-Anbau, Unverpackt- und Welt-Laden verwendet.

Christine Mock und Heike Korth sehen diese Ernährungs-Werkstatt als den Beginn von einem neuen Konzept im Kita-Alltag mit Werkstätten, die den Kindern zukünftig zu mehr Freiheit, Selbständigkeit und damit auch Verantwortung für ihre Entscheidungen verhelfen sollen.

Schon jetzt können die 70 Kinder, die in der Kita am Mittagessen teilnehmen, entscheiden, wann sie innerhalb der Zeit von 12 bis 14 Uhr essen möchten – müssen allerdings wie im richtigen Restaurant danach schauen, dass dann noch einer der 24 Plätze im „Goldenen Löffel“ frei ist.

Claus Ost

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Neuer Kiosk am Platz der Freundschaft

Früher gab es am Platz der Freundschaft im Niederfeld, zwischen Berliner Straße und der verlängerten Ellenseestraße, fast alles für den täglichen Bedarf. Da war eine Bäckerei-Filiale mit Café-Ecke, eine Metzgerei-Filiale, ein Feinkost- und Gemüse-Geschaft, ein Edeka. Nach und nach war alles verschwunden. Zum Einkaufen musste man mindestens bis zum Marktzentrum-Nord an der Steinheimer Straße. 

Seit dem 15. Mai gibt es für den täglichen Bedarf einen Ersatz:

Am Platz der Freundschaft, neben der früheren Bäckerei-Filiale, hat nämlich ein Nahkauf-Laden eröffnet. 

Der bietet an, von 7 bis 22 Uhr, samstags 8 bis 22 Uhr, sonn- und feiertags bis 19 Uhr:

— frische Brötchen und Teilchen (von Bäckerei Wolz),

— Butter, Käse, Wurst, Eier, weitere Lebensmittel;

— Kaffee zum Mitnehmen, Getränke ohne und mit Alkohol;

— Snacks, Eis, Süßigkeiten;

— Tabak und Vapes. 

– Demnächst soll man auch Essensportionen bekommen können, die nach frischer Zubereitung sofort schockgefrostet sind.  

Die Betreiber, Familie Körner aus der oberen Grabenstraße, sagten mir, dass weitere Artikel auf Bestellung vorhanden sein werden. 

Franz Roski

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„Die beharrliche Stille der Seele“

Shanaya Lane liest aus ihrem Buch am Weltfrauentag

Die Frauenbeauftragte der Stadt Seligenstadt Verena May hatte für den Weltfrauentag zu einer besonderen Veranstaltung ins Nachbarschaftshaus eingeladen.

„Stop Gewalt an Frauen“, zeigt Verena May, das Thema am Weltfrauentag

Im Mittelpunkt des Programms stand Shanaya Lane mit ihrem Buch „Die beharrliche Stille der Seele“. Bei freiem Eintritt waren alle Interessierten willkommen, nicht nur Frauen.

Ankommen mit Getränken und Gesprächen

Die Veranstaltung begann mit einem „Ankommen“ bei Kaffee, Sekt oder Saft. Die offizielle Begrüßung im Saal nahmen Verena May und der Erste Stadtrat Oliver Steidl vor. Sie freuten sich darüber, dass fast 40 Frauen als Gäste gekommen waren.

Frauenbeauftragte Verena May und Erster Stadtrat Oiliver Steidl begrüßen die Gäste

Danach stellte Shanaya Lane ihr Buch vor. Zunächst bat sie die Gäste der Reihe nach, sich vorzustellen und zu berichten, ob sie in ihrem Leben Arten von Gewalt erfahren haben, physisch, psychisch oder sexuell. Es sollten keine Details erzählt werden, interessant war die Tatsache, ob oder ob nicht. Es waren einige Frauen darunter, die solche Gewalt erlebt hatten. Danach las Lane aus ihrem Buch vor. Die Autorin schreibt darin über eigene Erfahrungen von sexuellem Missbrauch und den Mut, den sie brauchte, ihr Schweigen darüber zu brechen. Im Anschluss gab sie einen kurzen Einblick in die Arbeit mit Opfern dieser Gewalt.

Shanaya Lane zeigt ihr Buch über eigene Erlebnisse, aus dem sie vorliest

In der Mittagspause durften sich die Anwesenden über Getränke und leckere internationale Speisen freuen.

Türkische Frauen brachten selbst zubereitete Speisen für das Mittagessen mit

Für den Nachmittag bot Verena May den Teilnehmerinnen einen Workshop „Wildgans Qigong“ mit Snezana Sattler an. Sattler ist Qigong-Lehrerin und Meditations-Leiterin. 15 Frauen nahmen an dem Kurs teil, der bei sonnigem Wetter im Freien stattfand. Danach stellte ihnen Sattler die „Zwei-Herz-Meditation“ vor, die zu Liebe, innerem und äußerem Frieden führen soll.

Karl-Heinz Riedel

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Erfolgreiche Premiere für Einhard-Rock im Nachbarschaftshaus

Erfolgreich bewährt hat sich seit ein paar Jahren „Einhard-Rock“. Bei großem Andrang des Publikums treten im Sommer auf der Bleiche mehrere Musikbands aus dem Raum Seligenstadt auf. Bei den Organisatoren dieser Veranstaltung kam der Gedanke auf, im kleineren Rahmen „Einhard-Rock“ auch im Winter zu veranstalten, natürlich Indoor. Im Nachbarschaftshaus am Hasenpfad war bald der Platz gefunden, in dem Bands und Zuschauer Raum genug hatten für einen Anfang.

 Am Samstag, 17. Januar, war es dann so weit. Zwei Bands waren ausgesucht, als feste Programmpunkte den größten Teil des Nachmittags zu übernehmen. Mit „Klub Kowalski“ spielte eine reine Frauengruppe deutschen Punkrock und bekam reichlich Beifall.  

Zu Beginn der Veranstaltung glänzte „Klub Kowolski“ mit deutschem Punk-Rock.

Danach wurde es bei „Empty Hourglass“ im Nachbarschaftshaus bedeutend lauter. Die Band drehte bei Heavy Metal ordentlich auf.

Lauter wurde es danach mit Heavy Metal von „Empty Hourglass“.

Die harte Musik heizte die Stimmung unter dem vorwiegend männlichen Publikum ordentlich auf. Es gab es kaum freien Platz mehr im Zuschauerbereich.

Gut gefüllt mit Publikum war der Saal im Nachbarschaftshaus.

In den Pausen sorgte der Jugendbeirat der Stadt gemeinsam mit Mitgliedern der Sportfreunde Seligenstadt dafür, dass Hunger und Durst nicht zu kurz kamen. Es gab Popcorn, Würstchen, vegetarisches Essen und dazu Getränke. Die Bilanz der Veranstalter fiel positiv aus. Es soll eine Fortsetzung im nächsten Winter geben.

Karl-Heinz Riedel

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Spielplatz Berliner Straße soll 2026 erneuert werden

Austausch-Termin im Nachbarschaftshaus nur spärlich besucht

Mehrere Mütter hatten sich bei der Stadt darüber beschwert (wir berichteten in unserer Online-Ausgabe www.niederfeld-rundblick.de darüber), wie der aktuelle Zustand des Spielplatzes in der Berliner Straße vor Haus Nr. 31 sei. Vor zwei Jahren sei versprochen worden, dass der gewünschte Wasserspielplatz bald eröffnet werde. Dies sei auch in diesem Jahr nicht geschehen. Allgemein sehe der ganze Bereich verwildert aus. Zu alledem sei auch noch das beliebte Trampolin gesperrt worden.

Reagiert hatte die Stadt damit, dass der Erste Stadtrat Oliver Steidl am vergangenen Freitag zu einer Anhörung  ins Nachbarschaftshaus eingeladen hatte,  um „gemeinsam die Wünsche und Anregungen der Kinder und Erwachsenen zu hören.“  Die erfüllbaren Vorschläge sollten bei der Neugestaltung des Spielplatzes berücksichtigt werden.

Leider waren zu diesem Termin nur wenige Anwohner erschienen. Sie hatten verpasst, wie zunächst Oliver Steidl die aktuelle unbefriedigende Situation darstellte und dass sie verbessert werden soll.

Erster Stadtrat Oliver Steidl bei der Begrüßung

Im Anschluss daran referierte Daniel  Knop vom Bereich Grünflächen des Liegenschaftsamts darüber, wie eine Umgestaltung geplant ist. Auf drei Moderationstafeln zeigte er „Ist – Soll – Umsetzung“: Fotos der derzeitigen Situation, eine Skizze, auf der sichtbar war, welche Flächen mit Spielgeräten und Bepflanzung belegt sind. Auf Nummer drei gab es Fotos zu sehen, die zeigten, welche Spielgeräte auf dem Platz hinzukommen könnten.  

Oliver Knop vom Liegenschaftsamt erklärt die Situation an den Moderationstafeln

Eine der anwesenden Mütter schilderte, warum sie sich über den Zustand des Spielplatzes beschwert hatte und vor allem darüber, dass sich so lange Zeit dort nicht geändert hat. Daniel Knop erklärte, er habe den Auftrag, den Platz im kommenden Jahr wieder so herzustellen, dass es für Kinder und Angehörige wieder Spaß macht, sich dort aufzuhalten. Das hänge nicht zuletzt davon von der Finanzierung ab, die die Stadt nicht alleine tragen kann. Vom Land Hessen erwarte er für das Jahr 2026 Zuschüsse. Erst wenn geklärt sei, wie hoch diese Mittel ausfallen, kann die Planung beginnen, was für den Spielplatz neu angeschafft werden kann. Er wünsche sich, dass das bis zum Sommer nächsten Jahres geschehen wird.

Positiv sei, so Knop, dass am Platz Bäume und Sträucher als Schattenspender vorhanden seien, so dass in dieser Beziehung relativ wenig zu ändern sei. Die Matschhügel sollen abgeflacht werden, damit die Erde nicht ins Trampolin gerät. Das war der Grund dafür, dass es aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste.

Vorschläge für neue Spielgeräte auf der Moderationswand 3

In der Diskussion um neue Spielgeräte wies der Referent mit Blick auf die Skizze auf Moderationstafel darauf hin, wieviel Platz für Neues inklusive des Sicherheitsabstandes möglich ist. Der reicht zum Beispiel nicht für eine große Schaukel. Die solle in kleinerem Maßstab ebenso hinzukommen wie ein Fitnessgerät. Auch für ausreichend Sitzgelegenheiten soll gesorgt werden. Das fand Zustimmung bei den anwesenden Angehörigen der Kinder.

Zum Schluss wies Daniel Knop darauf hin, dass er weiterhin dankbar für Vorschläge zu der Umgestaltung ist. Man erreicht ihn mit der Mailadresse erreichen: spielplatz-niederfeld@seligenstadt.de

Karl-Heinz Riedel

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Caritas ist umgezogen

Die Caritas ist von den Räumen Kolpingstraße 36 – 38 (über der Agentur für Arbeit) umgezogen. Die neue Adresse lautet jetzt Frankfurter Straße 110.

Dazu schreibt Caritas auf Facebook: „Wir melden uns zurück! Langsam kehrt in den neuen Räumen Normalität ein. Wir haben nur leider ein kleines Problem: Unsere Klingel zur Frankfurter Straße 110 funktioniert noch nicht, und uns fehlen noch ein paar große Hinweis-Schilder, damit ihr uns gut findet.“

„Benutzt daher bitte den Eingang Trieler Ring 94 (gegenüber der Praxis von Prof. Dr. Hadidi) bei dem großen Parkplatz hinter dem Friseurladen „Clips“. Rechts vom Eingang des Ladens gibt es einen kleinen Fußgänger-Durchgang nach hinten zu den Parkplätzen. Wir sind in den Räumen mit der langen Fensterfront zu Eurer Linken.“

Karl-Heinz Riedel

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Ich geh mit meiner Laterne … Kita Niederfeld feiert Sankt Martin

Die Kita Niederfeld hat zum Fest des Heiligen Sankt Martin auf dem eigenen Gelände eine Feier veranstaltet. Das Wetter spielte mit, es war zwar etwas kühl, aber es blieb trocken. In der Vorbereitung hatten die Kindergärtnerinnen auf dem freien Platz hinter dem Gebäude ein Holzfeuer entzündet. Es sollte das Gelände beleuchten, wenn es dunkel wurde.

Die Kinder mit ihrer Begleitung schlossen bald den Kreis um das Feuer.

Das Feuer war gut abgesichert. Schnell fanden sich die Kitakinder mit ihrer Begleitung ein und füllten die Plätze rund um den Absperrungskreis.

Stolz zeigten die Kleinen ihre Laternen vor.

Auf dem Programm stand zunächst ein kleiner kindgerechter Gottesdienst, den Pfarrer Alexandru Lita abhielt. Dabei durften die bekannten Sankt Martins Lieder nicht fehlen. Die Kinder sangen fleißig mit. Bei den Erwachsenen kamen trotz der verteilten Liedtexte die Stimmen etwas leiser heraus.

Pfarrer Alexandru Litu fand die richtigen Worte für die Kinder.

Nachdem Lita den Segen gesprochen hatte, führten mehrere Kita-Kinder mit Unterstützung ihrer Erzieherin das kleine Schauspiel auf, die Sage, dass Martin bei kaltem Wetter seinen Mantel mit einem Bettler teilte.

Mit ein wenig Hilfe gelang es dem „Sankt Martin“ den Mantel zu teilen.

Alle Kinder machten sich danach mit ihren Angehörigen auf den Martinszug innerhalb des Kita-Geländes. Danach kam der gemütliche Teil der Veranstaltung. Angeboten wurden Laugenbrezeln und Weckmännchen. Dazu gab es Kinderpunsch für die Kleinen und für die Erwachsenen Glühwein. Bei guter Stimmung blieb für die Angehörigen der Kleinen genügend Zeit für Gespräche.

Karl-Heinz Riedel

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Erster Erfolg der Mütter für Spielplatz Berliner Straße

Es hat sich rentiert, dass sich mehrere Mütter aus dem Niederfeld an unsere Zeitung gewandt haben, weil der Spielplatz an der Berliner Straße seit Monaten gesperrt ist und die Kinder einen weiteren Sommer mit dieser Sperrung leben mussten.

Nach dem Artikel darüber in der Online-Ausgabe des Niederfeld-Rundblicks gab es eine Reaktionen von der Stadt. Die versprochene Pressemitteilung zum Stand der Arbeiten am Spielplatz Berliner Straße gab es am 9. Oktober. Bestätigt wurde eine zunehmende Verwilderung des Platzes, einige Gründe wurden genannt. 

Der Erste Stadtrat Oliver Steidl lädt für Freitag, 14. November um 15 Uhr alle Interessierten für den Spielplatz ins Nachbarschaftshaus ein, um gemeinsam die Wünsche und Anregungen der Kinder und Erwachsenen zu hören und zu diskutieren, die dort ihre Freizeit verbringen. „Die realisierbaren Ergebnisse werden dann von unserem Grünflächenamt bei einer von mir beauftragten Neugestaltung unter Berücksichtigung der mängelfreien Bereiche eingebracht.“, sagt Steidl.

Wir hoffen darauf, dass möglichst viele interessierte Eltern mit ihren Kindern der Einladung folgen und im Nachbarschaftshaus ihre Wünsche und Vorstellungen äußern. Wir werden davon berichten.

Karl-Heinz Riedel

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