Außerplanmäßige Pause im Flipper- und Arcademuseum

„Der Himmel fällt uns auf den Kopf!“ – um es mal mit den Worten einiger bekannter Gallier zu sagen. Ja, leider hat unser geliebtes Museumsgebäude aktuell einen „Dachschaden“.

Das bedeutet für euch: Sowohl für den Publikumsverkehr als auch für unsere Vereinsabende müssen wir leider eine Zwangspause einlegen. 😥

Wir rechnen damit, dass die Reparaturen etwa zwei bis drei Monate dauern werden, eventuell auch etwas länger. Eine genaue Prognose ist hier schwierig, aber wir bitten um euer Verständnis und eure Geduld.

Ganz wichtig: Wir ziehen NICHT um und das Museum bleibt NUR vorübergehend geschlossen, nicht dauerhaft! Wir halten euch hier, auf unseren anderen Kanälen und natürlich auf unserer Webseite auf dem Laufenden.

Wir brauchen eure Unterstützung!

So eine unerwartete „Dachreparatur“ ist nicht nur nervig, sondern leider auch eine echte finanzielle Herausforderung für unseren gemeinnützigen Verein. Daher planen wir in Kürze eine Spendenkampagne. Wir hoffen sehr, dass viele Fans und Freunde von Flippern und Arcades uns dabei helfen, diese Durststrecke gemeinsam zu überbrücken und den Erhalt unseres Museums finanziell zu sichern. Jede Unterstützung zählt!

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Treue! Wir freuen uns schon darauf, euch bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen, unter einem dann hoffentlich wieder dichten Dach!

Quelle: Facebook FAMS (flipper- und arcademuseum seligenstadt)

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

„Spaß macht Freunde“

Die Schüler und Schülerinnen des „Sozialgenial-Kurses“ der Merianschule haben im Mai Kinder, Jugendliche und deren Familien aus Unterkünften der Caritas zu einem bunten Nachmittag eingeladen.

Es gab verschiedene sportliche Angebote wie Fußball, Federball und Dosenwerfen, einen Basteltisch, kleine Snacks, Getränke und jede Menge Spaß.

Die Schülerschaft der Merianschule ist multikulturell und hat viele Jugendliche, die einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben. Auch im Kurs „Sozialgenial“ ist dies der Fall. Die Jugendlichen haben sich mit dem Thema Flucht und Migration auseinandergesetzt, Fachbegriffe geklärt, teilweise auch ihre eigene Flucht- und Migrationsgeschichte betrachtet und Herausforderungen und Probleme von Menschen, die neu nach Deutschland kommen, thematisiert.

Dabei war auffällig, dass das Ankommen in einem neuen Land einfacher wird, wenn man Anschluss findet und Freundschaften schließt.

Erfolgreiche Integration ist eine der grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere durch Kriege, politische Verfolgung, Armut und den Klimawandel hervorgerufene Flüchtlingsströme stellen Deutschland und die Europäische Union vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Da stellt sich die Frage, wie Integration funktionieren kann und soll.

Integration darf nicht bedeuten, dass zugewanderte Menschen ihre Identität und ihren kulturellen Hintergrund ablegen müssen, um zu „Deutschen“ geformt zu werden. Die Heterogenität in Deutschland zeigt, dass es „den Deutschen“ nicht gibt und die Vielfalt in unserem Land viele Vorteile mit sich bringt.

Migration ist kein abruptes Einfügen in ein bestehendes System, sondern eher ein Prozess, bei dem Menschen aufeinander zugehen und gemeinsam arbeiten.

Gemeinsam wurde gespielt, gemalt und Spaß gehabt und vielleicht auch die eine oder andere Hemmschwelle überwunden.

Rebecca Smith

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Sonnenschein beim Bayram-Kinderfest auf dem Platz der Freundschaft

Glück mit dem Wetter hatte die Initiative „Seligenstadt Gemeinsam“, die für den vergangenen Freitag das zweite Bayram-Kinderfest auf den Platz der Freundschaft veranstaltet hatte. Bei freiem Eintritt waren alle Seligenstädter Kinder dazu eingeladen. Versprochen wurde eine Zeit voller gemeinsamer Spiele, Süßigkeiten und jede Menge Spaß. Dazu gab ein Angebot, Kinder zu schminken. Das hatte Leila Shahmohammadi von der Caritas übernommen.

Ganz still hält der kleine Junge, als Leila Shahmohammadi ihm das komplette Gesicht mit bunter Schminke überzieht.

Das für viele islamische Familien wichtige Opferfest unterstützte der Verein der seltenen Erkrankungen „Faromder“, der internationalen Nachbarschaftsverein und der Kinderclub vom evangelischen Gemeindezentrum. Gemeindepädagoge Claus Ost hatte sein beliebtes Spielemobil mitgebracht.  Von dessen Inhalt machten die Kinder regen Gebrauch.

Die Spiele aus dem Spielmobil des Kinderclubs vom evangelischem Gemeindezentrum fanden reichlich Andrang.

Je länger das Fest dauerte, desto mehr füllte sich der Platz der Freundschaft. Die Veranstalter um die Initiatorin der Veranstaltung, Nursel Seilkopf, zeigten sich zufrieden mit der Anzahl der Kinder, die mit ihren Eltern erschienen waren.

Sehr zufrieden zeigten sich die Organisatoren des Bayram-Kinderfestes um Initiatorin Nursel Seilkopf mit der großen Anzahl der Teilnehmer.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Jugendbeirat arbeitet bei Säuberungsaktion

Mit einer Säuberungsaktion hat am heutigen Donnerstag der Jugendbeirat der Stadt aufhorchen lassen. Pünktlich um 18 Uhr machten sich Mitglieder des Gremiums ausgerüstet mit Hochdruckreiniger, Besen, Eimer, Schaufel, Wasserschlauch und Stromkabel auf dem Außengelände des Nachbarschaftshauses und auf dem Platz der Freundschaft zu schaffen. Auf dessen Gelände entlang des Grundstücks der Kita Niederfeld soll am morgigen Freitag von 15 bis 18 Uhr das Kinderfest zum Opferfest – auch Kurban Bayram genannt – stattfinden.

Den Sitzgelegenheiten am Platz der Freundschaft hatte man nicht nur ihr Alter angesehen, auch konnte man erkennen, dass sie mehrere Jahre nicht gereinigt wurden. Gerrit Kratz, der Chef des Nachbarschaftshauses, ging mit gutem Beispiel voran. Er zeigte den Jugendlichen, wie man mit dem „Kärcher“ umgeht, wie der Hochdruckreiniger landläufig genannt wird. Kratz hatte dafür gesorgt, dass Strom- und Wasseranschluss von der Kita genutzt werden konnte. Der Erste Stadtrat Oliver Steidl konnte sich persönlich davon überzeugen, wie die Sitzgelegenheiten am Platz der Freundschaft vor und nach den Arbeiten aussahen.

Auch am Nachbarschaftshaus kamen die Reiniger zum Einsatz. Hier wurde der Boden gesäubert. Für die Zeit nach dem Ende der Arbeiten stand im Außenbereich bereits ein Grill bereit. Für ein gemeinsames Essen war alles bestens vorbereitet. Sogar das Wetter spielte mit: Der angekündigte Regen blieb aus.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Glasfaser-Ausbau im Niederfeld

Anfang der Woche fanden die Anwohner des letzten Stücks der Danziger Straße – bevor sie in die Berliner Straße übergeht – eine Mitteilung der Firma Libra GmbH im Briefkasten.

Eine ordentliche Absperrung erfolgte, bevor die eigentlichen Arbeiten begannen.

Sie führt  Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau  im Auftrag der Firma Westconnect durch. Es wurde darum gebeten, nicht im öffentlichen Bereich zu parken, damit die geplanten Arbeiten reibungslos vonstattengehen können. Für einige Anwohner war die Zufahrt zum Grundstück eingeschränkt.

Es kostete drei Arbeiter eine knappe Stunde Zeit, die anderthalb Waschbetonplatten mit Betonunterlage unbeschadet zu entfernen. Ein Stab markierte die Stelle, an der das Kabel durch die Hauswand gelegt werden soll.   

Heute rückten die Arbeiter an, um die Platten des Betonpflasters abzunehmen und die Erde aufzugraben, um das Kabel unter der Straße zu verlegen. Für dessen Weg auf das Grundstück war bereits vor einiger Zeit bereits farbig aufgemalt, an welcher Stelle es von der Straße abzweigt.

Der Vorarbeiter nimmt den Stab an der Hauswand genau ins Visier, bevor er die „Rakete“ mit dem Kabel abschießt.

Treffer! Die im Ziel liegende „Rakete“ konnte mit Erfolg ausgegraben werden.

Dann wird das Kabel bis zu der leuchtend markierten Stelle durchgeschossen – mit „Rakete“, wie der Arbeiter sagte –, an der das Kabel durch die Hauswand gelegt wird. Diese Folgearbeit übernimmt eine andere Firma.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

„Wir ehren die Frau“ – am internationalen Frauentag im Nachbarschaftshaus

Im vergangenen Jahr konnten interessierte Frauen und Mädchen an einem Selbstbehauptungskurs teilnehmen, den Seligenstadts kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Verena May für den internationalen Weltfrauentag organisiert hatte. Dieses Mal war Frau am 8. März ins Nachbarschaftshaus zu einem Impulsworkshop eingeladen. Unter Anleitung und ermuntert von den Theaterpädagoginnen Angela Wurzel und Teresa Zabolitzki (Being you, Forum für ganzheitliche & kulturelle Bildung) hatten die Teilnehmerinnen viel Freude und Spaß dabei, die Frau mit all ihren Facetten zu ehren und zu feiern.

Schon am Eingang zum Nachbarschaftshaus wie ein großes Plakat auf den internationalen Frauentag hin.

Schon am Eingang des Nachbarschaftshauses wies ein großes Plakat auf den internationalen Frauentag hin.

Femme, Mujer, Donna, Woman, Kobieta, Mahila, Zhink…jede Sprache hat ihre Vokabel für „Frau“. Auch die 15 Teilnehmerinnen, die sich am Spätnachmittag im Saal des Nachbarschaftshauses versammelten, hatten diverse kulturelle Hintergründe und waren unterschiedlichen Alters.

Dennoch fanden sie schnell zueinander. Die herzliche Begrüßung der Theaterpädagoginnen, gemeinsamer Tanz und Bewegung zur Musik sorgten schnell fürs Warmwerden – auch untereinander. Neben der Interaktion, zum Bespiel durch Standbilder, die die Frauen spontan in Kleingruppen aus Begriffen entwickelten, wurde auch immer mal wieder an Meilensteine in der Geschichte erinnert. An Daten und Geschehnisse, welche die Chancengleichheit von Frauen und Männern voranbrachten, wie etwa der 12. November 1918: die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Die Theaterpädagoginnen Angela Wurzel (rechts) und Teresa Zabolitzki (links) zusammen mit der Organisatorin der Veranstaltung Verena May

„Einen Moment für uns selbst schenken“ war ein weiterer Aspekt der Veranstaltung. Dafür hatten die Organisatorinnen Bilder und Zitate berühmter Frauen gesammelt und ausgelegt: von Politikerinnen, Schauspielerinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen. Die Teilnehmerinnen wählten nach Neigung aus, erhielten so Impulse, über sich selbst zu reflektieren und konnten ihren Leitspruch, wenn sie wollten, auch mit den anderen teilen.

Die Teilnahme an dem Workshop war ausnahmslos Frauen vorbehalten. Auch der Redakteur des Niederfeld-Rundblicks durfte nur vor Beginn fotografieren. Für den offiziellen Teil des Abends waren zwar Frauen und Männer eingeladen, aber der Chef des Nachbarschaftshauses, Gerrit Kratz, und der Rundblicker blieben die einzigen Gäste des anderen Geschlechts auf der Feier.

Passend zu der Internationalität des Frauentags gab es bei dem Büffet Köstlichkeiten aus mehreren Ländern für die Teilnehmer und alle Gäste.

Zum Programm der Veranstaltung gehörten auch in diesem Jahr wieder ein leckeres Büffet mit internationalen Speisen, reger Austausch, Musik und Tanz.

Sabine Müller / Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

E-Klasse kracht in Absicherung am Platz der Freundschaft

Polizei ermittelt geflüchteten Fahrer in Hanau

Ordentlich gekracht hat es am Samstagabend kurz vor 22 Uhr auf der verlängerten Ellenseestraße. Ein Mercedes der E-Klasse mit OF-Kennzeichen kam aus Richtung Amalia-Kreisel und krachte an der leichten Kurve zunächst gegen einen der großen Steine und dann gegen die massiven Metallbügel, welche die Ausfahrt vom Platz der Freundschaft auf den Fahrradweg absichern. Drei der Bügel wurden so beschädigt, dass sie erneuert werden müssen. Der Pkw wurde von der dortigen Buchenhecke abgewiesen und landete schließlich auf dem Fahrradweg. Der Fahrer des Mercedes flüchtete vom Unfallort.

Die Polizisten stellten vor Ort fest, dass aus dem beschädigten Auto Betriebsmittel ausgelaufen waren. Die Beamten sorgten dafür, dass der Fahrradweg entsprechend abgestreut wurde, um Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer vor einer Rutschpartie zu schützen. Ein Zeuge teilte den Ordnungshütern mit, er habe einen Mann an dem Mercedes stehen sehen und konnte die Person beschreiben. Als die Polizisten den Pkw durchsuchten, fanden sie Dokumente mit Personalien und damit erste Hinweise auf den geflüchteten Fahrer. Behälter mit alkoholischen Getränken waren ein mögliches Indiz dafür, warum der Mann die Unfallstelle verlassen hatte.

Als die Polizei die Wohnung des 36-jährigen in Hanau überprüfte, trafen ihn die Kollegen dort an. Sie durchsuchten ihn und stellten dabei fest, dass er noch die Fahrzeugschlüssel einstecken hatte. Der Mann stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Es nutzte ihm nicht, dass er einen Alkoholtest verweigerte. Eine Blutprobe musste er dennoch abgeben. Jetzt ermittelt sie Seligenstädter Polizei gegen ihn wegen Verkehrsunfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung. Glück im Unglück war die Tatsache, dass um diese Uhrzeit keine Personen dort zu Schaden kamen.

Es gab ein weiteres, äußerst interessantes Beweismittel dafür, dass es sich bei dem Hanauer um den Unfallfahrer handelte: Der Mercedes hatte einen verbauten GPS-Notruf, der durch den Unfall ausgelöst wurde. Als der Fahrer daraufhin zurückgerufen wurde, hat er geantwortet, es sei nichts passiert. Das kam dem Gesprächspartner zweifelhaft vor. Der informierte daraufhin die Polizei. Dieses Gespräch dürfte auf dem Mobiltelefon des Gesuchten dokumentiert sein.

Karl-Heinz Riedel

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Merianschule: Spannende Einblicke in die Arbeitswelt

Schüler der Intensivklasse der Merianschule in Seligenstadt probieren sich im Ziegelwerk Hainburg aus.
Eine DaZ-Intensiv-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) der Seligenstädter Merianschule hat das Ziegelwerk Hörl+Hartmann in Hainburg besucht. Im Rahmen des Projekts „Industriekultur im Kreis Offenbach – Technik, die begeistert!“, das vom Kreisjugendbildungswerk in Kooperation mit der „Route der Industriekultur-Junior“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain  durchgeführt und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wird, konnten die Schülerinnen und Schüler einen spannenden Einblick in die Produktionsprozesse gewinnen.

Der Besuch im Ziegelwerk war Teil einer ganzen interessanten Woche, welche die Schülerinnen und Schüler mit der Jugendbildungsreferentin Sabine Ehret vom Kreis Offenbach und ihrer Lehrerin Birgit Dutine erlebten. So haben die Jugendlichen am ersten Tag die technischen Details der digitalen Fotokameras kennengelernt, bei verschiedenen Aufgaben ausprobiert und Selbstportraits erstellt.

Bauhof, Klärwerk, Fähre und Klosterbäckerei erkundet

Weiter ging es am nächsten Tag bei strömendem Regen zum Seligenstädter Bauhof, wo die Jugendlichen überrascht waren, wie umfangreich Müll sortiert wird und was alles wieder verwendet werden kann. Einer Führung durchs Klärwerk folgte ein Besuch im dortigen  Labor. Unter dem Mikroskop Mikroben zu sehen, war für die Jugendlichen hoch interessant. Gleich danach besuchten sie die Seligenstädter Fähre und erlebten eine spannende Überfahrt, die der Fährmann mit gekonnten Drehungen der Fähre gestaltete.

Am Donnerstag stand ein Besuch in der Brotbäckerei des Seligenstädter Klosters an. Hier erlebten die jungen Leute in der alten Mühle, wie mit Wasserkraft Körner zu Mehl gemahlen wurden. Mit Muskelkraft konnten sie auf alten Mühlsteinen selbst Mehl herstellen und später das dort gebackene Klosterbrot probieren.

Den Abschluss bildete ein durch die Fotos der Jugendlichen erstellter Film, den sie mit Überschriften versahen und sprachlich untermalten. „Es war rundum eine gelungene Woche, die den Schülerinnen und Schüler auch im Rahmen der Berufsorientierung Einblicke in viele Handwerksberufe ermöglichte. bilanziert die Klassenlehrerin der DaZ-1-Klasse. „Ein großer Dank geht an Sabine Ehret, die diese spannenden Exkursionen ermöglichte.“

PM/Sabine Müller


Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Hauptschule: So kann es weitergehen

08.07.2021, Copyright Die Produktfotografen - Produktfotografie für Ihren Erfolg im E-Commerce

Durch eine Initiative der Merianschule haben „Spätzünder“ (ganz gleich aus welchen Gründen) eine gute Chance, weiterzukommen.  

Danach steht ihnen alles offen – sowohl im Beruf als auch zu weiterer Bildung oder Ausbildung.

Die Merianschule in Seligenstadt bietet ab dem kommenden Schuljahr zusätzlich das 10. Hauptschuljahr an.

Der Rektor, Hauke Wagner, gibt dazu folgende Informationen:

Die Hauptschule endet in der Regel mit der Jahrgangsstufe 9.

Das 10. Hauptschuljahr ist freiwillig und kann von allen Schülerinnen und Schülern besucht werden, die den qualifizierenden Hauptschulabschluss im 9. Jahrgang erworben haben.

 Qualifizierender Hauptschulabschluss heißt:

•             der Notendurchschnitt muss 3,0 oder besser sein

•             Englisch muss Prüfungsfach gewesen sein

Am Ende des 10. Hauptschuljahres kann der mittlere Bildungsabschluss (Realschulabschluss) erworben werden.

•             einfacher Realschulabschluss

•             qualifizierender Realschulabschluss

 Interessierte Schüler können sich direkt bei Hauke Wagner – per Mail – melden. rektor@merianschule-seligenstadt.de

Merianschule 
Einhardstraße 63   in 63500 Seligenstadt
Telefon: 06182-9938680 
Telefax: 06182-99386825

Email: verwaltung@merianschule-seligenstadt.de   
Internet URL: www.merianschule-seligenstadt.de

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen

Jetzt auch noch die Haas-Filiale

Traurige Stimmung im Niederfeld. Als Erste machten die Familie Uslu ihren Market und die Familie Phung das China Restaurant dicht, vor einigen Wochen gab die Sparkasse ihre Automaten-Filiale auf, vor wenigen Tagen verkündet der Inhaber von GIO‘s Burger den kommenden Umzug nach Klein-Krotzenburg , und jetzt das: Die Bäckerei Haas hat ihre Filiale am Platz der Freundschaft für immer geschlossen. Am Samstag, 11. Januar 2025 war der letzte Öffnungstag.

50 Jahre gab es diesen Bäckerladen hier am Platz. An den beiden letzten Tagen vor der Schließung kam es im Laden zu vielen Treffen und Gesprächen von Kundinnen und Kunden aus dem Stadtteil, in denen das Bedauern gerade auch über diese Schließung sehr deutlich wurde. Denn der Stadtteil verliert damit einen wichtigen täglichen Treffpunkt in der Nachbarschaft. Ob beim morgendlichen Brötchenkauf oder bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee im oder vor dem Laden, es war nicht nur ein Geschäft, sondern auch ein Ort der Begegnung. In vielen der letzten Gespräche im Laden war die Ratlosigkeit deutlich spürbar.

Text und Fotos: Jürgen Schneider


Veröffentlicht am
Kategorisiert als Reportagen