Die Filiale an der Steinheimer Straße wird ein weiterer Discounter
Der Tegut-Laden im Marktzentrum an der Steinheimer Straße war erst Ende 2024 eröffnet worden. Er war ein kleiner Vollsortimenter und eine Alternative zum Aldi-Süd wenige Meter entfernt.
Nun ist auch diese Filiale von der Auflösung der Tegut-Kette erfasst.
Der größere Tegut an der Frankfurter Straße 96 wird ab 1. November von dem aus Rodgau-Dudenhofen bekannten Edeka-Kaufmann David Ermel übernommen und mit dem kompletten Sortiment von Edeka-Südwest weitergeführt. Ermel will ihn um lokale Produkte erweitern.
Der Tegut an der Steinheimer Straße soll zu einem Discounter Netto werden.
Soweit bislang bekannt, soll er ab 7. November geschlossen und am 17. November wiedereröffnet werden.
Die auch sonntags geöffnete Filiale der Bäckerei Eifler, am Eingang zum Tegut Steinheimer Straße, bleibt wohl erhalten.
Vielfalt rund um das Nachbarschaftshaus beim Niederfeldfest
Viele Begegnungen gab es beim Niederfeldfest am 12. September im und am Nachbarschaftshaus und auf der verlängerten Ellenseestraße. Initiativen und Vereine luden zu ihren Informationsständen ein, ein buntes Programm gab es auf der Bühne am Durchgang zum Platz der Freundschaft, Spielmöglichkeiten wurden gerne genutzt und auch die Getränke- und Speiseangebote waren vielfältig. Die Rundblick-Redaktion lud zu einer Fotoaktion unter der Überschrift „Ich lebe gern im Niederfeld“ ein. Neue Integrationslotsinnen wurden auf der Bühne vorgestellt und das Musik-Programm wurde von Kita bis Niederfeld-Band von allen Altersgruppen gestaltet.
Produktionshallen vom Textilwerk Acker werden abgerissen
Wer über die Unterbeune zum Marktzentrum Nord fährt, hat sicherlich schon bemerkt, dass an der Ecke Unterbeune / Kolpingstraße kräftig gebaut wird.
Die Produktionshallen der Firma Acker-Textilwerk dort sind abgerissen. An deren Stelle wurde ein riesiges Loch ausgeschachtet, bis zur Kolpingstraße.
Zwei große Kräne wurden aufgestellt, einer an der Kolpingstraße, der zweite am anderen Ende der Baugrube an der Unterbeune, angrenzend an das Gelände der Firma Sattler-Energie. Das Untergeschoss, in das eine Tiefgarage mit Zufahrt von der Kolpingstraße kommen soll, ist fertig betoniert. Mittlerweile ist auch der Rohbau des Erdgeschosses errichtet, und man baut am ersten Obergeschoss.
Dort sollen dort drei Häuser mit 24 Eigentumswohnungen entstehen.
Die ersten Häuser sollen Ende 2027 bezogen werden können.
Dabei wird es wohl nicht bleiben. Auf einem der Projektfotos kann man sehen, dass auch auf der gegenüberliegenden Nordseite der Unterbeune die Acker-Fabrikhallen abgerissen und durch Wohnhäuser ersetzt werden sollen. Bleibt die Frage, ob dies auch Eigentumswohnungen werden oder ob dort Mietwohnungen entstehen. Eine Anfrage beim neuen Eigentümer Bauquadrat Projekt GmbH (in Rodgau) blieb bislang ohne Antwort.
Auch unsere Nachfrage, was weiter in dem Viertel werden soll, ist bislang nicht beantwortet. Zur Firma Acker-Textilwerk gehörten nämlich auch Flächen und bebaute Grundstücke zwischen Kolpingstraße (bis zum Arbeitsamt) und der Ellenseestraße, einschließlich des Büro-Hochhauses gegenüber der Einmündung der Friedrich-Ebert-Straße und dem Betriebsgelände der Galvanik-Firma LKS Kronenberger GmbH. Da Bauquadrat Projekt GmbH das gesamte Gelände des einstigen Acker-Textilwerks erworben hat, ist zu vermuten, dass auch auf der Westseite der Kolpingstraße die Fabrikhallen abgerissen und durch Wohnbauten ersetzt werden sollen. Spannend bleibt die Frage, was aus dem Büro-Hochhaus an der Ellenseestraße wird.
Auf dem Verbindungsweg zwischen dem Wingertsweg der Amalia-Siedlung und den fünf mehrgeschossigen Wohnblocks am Nordende Seligenstadts wurde an der Ecke des Hauses Steinheimer Straße 131A ein Sperrgitter gesetzt, bestehend aus zwei versetzten Gitterstangen im Abstand von 60 cm .
Dieses Sperrgitter ist so schlecht errichtet, dass viele Behinderten-Fahrzeuge, Dreiräder, Kinderwägen, Radfahr-Anhänger und Lastenräder nicht durchpassen.
Sie werden zu gefährlichen oder viele Kilometer langen Umwegen gezwungen.
Im einzelnen: Mit Ausnahme der Farbe widerspricht jenes Sperrgitter (auch „Umlaufsperre“, „Umlaufgitter“, „Drängelgitter“ genannt) allen Anforderungen des deutschen § 43 Absatz 1 StVO (=Straßenverkehrsordnung) und den seit 2002 geltenden technischen Regelwerken, den EFA (=Empfehlungen für Fußgängerverkehrsanlagen“) und den ERA (= „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“) .
Der Weg zwischen Wingertsweg und den Wohnblocks Steinheimer Str. 131A bis 131E ist nicht nur Fußweg, sondern auch die einzige von Radfahrern und Rollstühlen, Rollatoren, Kinderwägen gefahrlos nutzbare Verbindung.
Es ist viel zu gefährlich, wollten ausgesperrte Behinderte und ähnliche das Hindernis über die Straßenfahrbahn der L3065 zwischen dem Amalia-/Loren-Kreisel und der Einmündung der Autozufahrt zu den letzten Wohnblöcken der Steinheimer Straße umfahren. Im letzten Teil dieses Abschnitts dürfen schon 70 km/h gefahren werden!
Vom Fuß- und Radweg neben der L3065 kommt man nicht zur Einfahrt zu diesen Wohnblöcken, weil es keine Verbindung gibt, die Straßenfahrbahn wesentlich höher liegt und man oben direkt und ohne Schutz dem schnellen Autoverkehr ausgesetzt wäre.
Möglich wäre nur ein Umfahren
über den Fuß- und Radweg neben der L3065 vom Lorenkreisel bis zur ersten Ampelkreuzung in Klein-Krotzenburg, anschließend über Ostring, Flachsländer Weg, um den Krotzenburger Badesee herum über Stadtweg zurück zur nördlichen Stadtgrenze Seligenstadts: Das sind 4 km!
oder über den Mainradweg bis zum Flachsländer Weg, am Hof Mainau entlang zum Badesee und Stadtweg: Das ist sogar noch weiter!
Weshalb ist das Sperrgitter zu eng ?
Zwischen den beiden Gittern sind gerade mal 60 cm. Diese Lücke kann man nur in einer scharfen S-Kurve bewältigen; denn auf der einen Seite sind Hausecke und Kantensteine, gegenüber ein hoher Erdwall.
Nur schmale elektrische oder Kinder-Rollstühle oder Kinder-Buggys passen da gerade noch durch.
Normale, handgetriebene Rollstühle haben außenliegende Greifreifen und sind daher breiter; auch andere Fahrzeuge, die von Behinderten genutzt werden, viele Rollatoren, Dreiräder, Fahrrad-Anhänger, Lastenfahrräder, Kinderwägen. All diese sind ausgeschlossen.
Eröffnung von kaleidoskop kinder + jugendtheater in der hessischen Region
und Geburtstagsfeier am 11. September im Niederfeld
Ein sonniger Spätsommernachmittag auf der Grünfläche zwischen den Hochhäusern in der Berliner Straßein Seligenstadt-Niederfeld. Hier gibt es heute Nachmittag gleich zwei Anlässe zum Feiern: den 30. Geburtstag von kaleidoskop kinder + jugendtheater in der hessischen region und die Eröffnung der diesjährigen kaleidoskop-Saison. Rund 150 Besucherinnen und Besucher sind gekommen, Alt und Jung, Groß und Klein, einige haben Picknickdecken und Proviant mitgebracht, andere kommen spontan vom Spielplatz hinüber, um Jana Korbs „Allwetter-Performance mit luftartistischen Höhenflügen“ zu sehen. Immer wieder bindet die Artistin aus Kebra in Sachsen-Anhalt das Publikum direkt in das Geschehen ein. So zeigt sie ihre Taucherbrille und fragt: „Regnet es so sehr, dass man unter Wasser tauchen muss?“ Als Antwort aus dem Publikum kommt sogleich ein energisches „Nein!“ Damit ihre hohe grüne Leiter sicher steht, müssen Menschen aus dem Publikum die Leiter unten festhalten. Nur so kann Jana Korb freihändig die Sprossen hochbalancieren oder ganz oben ihre schwindelerregende Akrobatik zeigen. Für die Kinder aus dem Niederfeld ist es etwas Besonderes, all dies live in der idyllischen Grünanlage mit dem alten Baumbestand zwischen den Hochhäusern mitzuerleben. „Ich finde diesen Ort einfach immer wieder toll, fernab vom Straßenverkehr und mittendrin im Wohngebiet,“, sagt Claus Ost, Gemeindepädagoge vom Kinderclub im evangelischen Gemeindezentrum Seligenstadt und kaleidoskop-Kooperationspartner vor Ort. „Sonst kommen die Kinder zu uns in den Club, jetzt sind wir bei ihnen zu Gast“, sagt er. Seit 1999 gibt es kaleidoskop-Gastspiele in Seligenstadt mit bisher 80 Theaterstücken. Auch die Open-Air-Aufführungen im Niederfeld haben Tradition, 2006 war dort erstmals Open-Air-Theater zu sehen, die Kinder von einst kommen jetzt mit ihren Kindern. Ergänzend zur Grundförderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, war der Eintritt dank Unterstützung der Nassauischen Heimstätte, Eigentümerin der Hochhäuser im Niederfeld, immer frei. Neben der Vorstellung von Jana Korb gibt es an diesem Nachmittag Geburtstagsmuffins sowie vielfältige Bastel- und Spielemöglichkeiten. Auch die mit Helium gefüllten Luftballons kommen bei den Kindern gut an.
Die Grußworte vor der Vorstellung sprechen Oliver Steidl, Erster Stadtrat von Seligenstadt, Pfarrer Alexandru Lita, evangelische Ortskirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen, die zur Gesamtkirchengemeinde „Mainperlen“ gehört, und Angela Reisert-Bersch von der Nassauischen Heimstätte. Sie alle betonten, wie wichtig es für Kinder und Jugendliche ist, Theater hautnah mitzuerleben, um zu staunen, mitzufiebern und jenseits von Bildschirmen der eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen. Als Gast ist auch Dekan Steffen Held vom Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau zugegen. „Diese breite Unterstützung ist sehr wichtig für uns“, sagt Heike Scharpff, Projektleitung kaleidoskop. Sie freut sich, dass zur Eröffnung und Geburtstagsfeier in Seligenstadt auch Kooperationspartner aus weiteren kaleidoskop-Gastspielorten angereist sind: Mirjam Usbeck und Ekkehart Voigt vom Blumenhof in Weilmünster, Andreas Goldberg aus Lauterbach und Christiane Bergmann aus Mainhausen. Nach der Eröffnung in Seligenstadt gastiert kaleidoskop mit sieben weiteren Produktionen für Kinder und Jugendliche vom nordhessischen Bad Arolsen bis zum südhessischen Mainhausen in kleineren hessischen Gemeinden.
Die Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass es auf hessischen Bühnen bunt und laut wird, es geht um Tiere; bekannte Geschichten, die neu erzählt werden; Figuren, die sich mit brennenden Fragen zu Liebe und Identitätssuche auseinandersetzen – und das oft mit dem Zauber einer Melodie, denn Musik spielt in fast allen Stücken eine prägende Rolle. Am 4. Dezember geht die kaleidoskop-Saison nach 28 Aufführungen in ganz Hessen in Mainhausen mit einer Aufführung von „Ein Schaf fürs Leben“ zu Ende.
kaleidoskop bringt seit 1996 darstellende Kunst in kleinere Gemeinden in Hessen. Die Vision seit 30 Jahren: Jedem Kind und Jugendlichen einmal pro Jahr auch jenseits des urbanen Raums ein spannendes, hautnahes Theatererlebnis zu ermöglichen.
Der Magistrat der Stadt Seligenstadt hat auf den Offenen Brief der Niederfelderin Marion Sandau (wir berichteten) geantwortet. Sie hat das Schreiben auch der Redaktion des Niederfeld-Rundblick zur Verfügung gestellt. Der Wortlaut:
Sehr geehrte Frau Sandau,
gerne möchte ich Ihnen in Anbetracht des benannten Presseartikels unsere Verwendung von Trinkwasser auf dem Kinderspielplatz Danziger Straße erläutern.
Unser Appell an die Bevölkerung zielt auf einen bewussten und sparsamen Umgang mit der Ressource Trinkwasser ab. Es soll verfügbar bleiben, wo es für die Gemeinschaft von großer Bedeutung oder unverzichtbar ist. Bei der Verwendung in öffentlichen Anlagen wird sorgfältig abgewogen, wo dies zutrifft.
Freizeitanlagen bieten allen Gemeindemitgliedern Naherholungsraum mit vielseitigen Nutzungsangeboten. Die Nachfrage hierfür steigt besonders an heißen Sommertagen. Uns erreichen stetig Anfragen aus der Bürgerschaft, die dies widerspiegeln. Vielen Bürgern im Stadtteil Niederfeld steht nur wenig Wohn- und Freifläche zur Verfügung. Daher sind gerade hier öffentliche Angebote unverzichtbar.
Mit dem Einsatz von Trinkwasser die spielhafte Entwicklung der dort lebenden Kinder zu fördern ist angemessen und stellt keine Verschwendung dar. Es ist auf Spielplätzen sowohl hygienisch notwendig als auch rechtlich vorgegeben. Das Wasserspiel auf dem Spielplatz Danziger Straße verbleibt als einziges im Stadtgebiet, im Vergleich zu anderen Gemeinden ist das eine sehr geringe Anzahl. Es verbraucht trotz intensiver Nutzung deutlich weniger Wasser als private Nutzungen, zu deren Verzicht wir aufrufen.
Die Versickerung des genutzten Wassers am Entnahmeort ist umweltfreundlich, sie dient dem lokalen Mikroklima. Die ansässigen Gehölze nehmen es über den Boden auf, halten es vor Ort und kühlen ihr Umfeld durch Verdunstung und Schattenwurf. Zudem bietet ein gesunder Gehölzbestand Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Nützlinge.
Ich hoffe, mit diesen Informationen zum besseren Verständnis des Verfahrens beizutragen und verbleibe
Die Redaktion erreichte dieser Offene Brief, der auch an Bürgermeister Daniell Bastian adressiert wurde, von Marion Sandau, die in der Danziger Straße wohnt:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
mit Interesse habe ich die Pressemitteilung „Seligenstadt ruft zum Wassersparen auf“ gelesen, die am 12. August in der Offenbach-Post veröffentlicht wurde.
Ich bin absolut dafür, dass wir alle sparsam mit Wasser umgehen sollten, in der momentanen Situation mehr denn je.
Wofür mir aber jedes Verständnis fehlt ist die Tatsache, dass auf dem Kinderspielplatz Danziger Straße jedes Jahr für die Sommermonate eine Wasserpumpe – ich gehe davon aus, dass es sich hier um Trinkwasser handelt – installiert wird. Das Wasser versickert im Sandkasten, nur damit die Kinder ihren Spaß haben.
Das ist nicht umweltfreundlich und bei der derzeitigen Wasserknappheit einfach Verschwendung!
Außerdem sollten auch Kinder schon lernen, dass Wasser eine kostbare (zukünftig noch mehr) Ressource ist. Ich sehe Ihren Aufruf zum Wassersparen als Hohn an, und damit bin ich nicht alleine. Die Stadt sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen.
Ausländerbeirat Seligenstadt neu konstituiert – Ergün Kumcu wurde ein weiteres Mal zum Vorsitzenden gewählt
Der Ausländerbeirat der Stadt Seligenstadt hat sich nach der Kommunalwahl im März in seiner konstituierenden Sitzung neu aufgestellt. Die Mitglieder wählten Ergün Kumcu einstimmig erneut zum Vorsitzenden. Damit setzt Kumcu seine langjährige ehrenamtliche Arbeit für die Interessen der zugewanderten Bevölkerung in Seligenstadt fort.
Dem neu gewählten Gremium gehören neben Ergün Kumcu (Türke) noch Nadia Chavez Sarmiento (Deutsche/Kolumbianerin), Walid Ahmad (Deutscher/Pakistani), Robertus Heiligers (Niederländer), Eda Dinç (Deutsche/Türkin), Abdu Isa (Deutscher/Kameruner) und Thasin Dinç (Österreicher/Türke) an.
Eine Stimme für die zugewanderte Bevölkerung
Der Ausländerbeirat ist ein demokratisch gewähltes politisches Gremium und wird von der nichtdeutschen Bevölkerung Seligenstadts gewählt. Er vertritt die Interessen der zugewanderten Bevölkerung gegenüber dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung. Dem Gremium können auch Menschen angehören, die selbst zugewandert sind und inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die Interessenvertretung, die Beratung der städtischen Gremien sowie die Förderung des gesellschaftlichen Dialogs. Der Ausländerbeirat bringt Anliegen und Erfahrungen der Menschen mit internationaler Geschichte in die Kommunalpolitik ein, gibt Anregungen und Stellungnahmen ab und versteht sich zugleich als Anlaufstelle für Fragen rund um Integration und Zusammenleben.
Für neue Legislaturperiode viel vorgenommen
Für die kommende Legislaturperiode hat sich der neu gewählte Ausländerbeirat viel vorgenommen. Der Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft soll weiter gestärkt und das friedliche Miteinander in Seligenstadt gefördert werden. Gleichzeitig möchte das Gremium in der Öffentlichkeit noch präsenter und für die Anliegen von Menschen mit internationaler Geschichte besser erreichbar sein.
Geplant sind unter anderem Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu Themen wie Demokratie, Extremismusprävention, Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Auch die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen, Initiativen und der Stadtverwaltung soll weiter intensiviert werden.
Menschen mit Migrationsgeschichte sollen bei Fragen des Alltags stärker begleitet und ihre Anliegen noch gezielter in die kommunalpolitischen Gremien eingebracht werden. Darüber hinaus möchte der Ausländerbeirat insbesondere jüngere Bürgerinnen und Bürger für seine Arbeit gewinnen und die politische Beteiligung fördern.
Ein weiteres wichtiges Anliegen bleibt der konsequente Einsatz gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sowie für Chancengleichheit.
„Unser Ziel ist es, Brücken zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu bauen und dazu beizutragen, dass sich alle Menschen in Seligenstadt gehört, vertreten und willkommen fühlen“, sagen die Beiratsmitglieder.
Der Ausländerbeirat tagt regelmäßig und steht allen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung an der Adresse Marktplatz 1, 63500 Seligenstadt, Telefon 06182 / 87-4000, E-Mail: auslaenderbeirat@seligenstadt.de
Am Samstag, 12. September, wird von 14 bis 20 Uhr rund um das Nachbarschaftshaus (Am Hasenpfad 31) das Niederfeld-Fest gefeiert.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.
Für musikalische und tänzerische Unterhaltung sorgen die Kita Niederfeld, die Kita St. Marien, der Chor der KAS und die Tanzabteilung der TGS. Darüber hinaus wird ein Song aus dem Musical „Alice by Heart“ als Beitrag des Bündnisses gegen Depression präsentiert. Ab 17 Uhr stehen die Niederfeld Band und die Schulband D’Einhard mit Live-Musik auf der Bühne.
Auch für Kinder gibt es viel zu entdecken: Fahrzeuge der DLRG, der Feuerwehr und des THW können aus nächster Nähe angeschaut werden. Zahlreiche Informations- und Mitmachangebote ergänzen das Programm. Mit dabei sind unter anderem die Sport-Coaches, die Krippe Burg Wirbelwind, der Niederfeld Rundblick und das Spielmobil der evangelischen Gemeinde. Eine vom Jugendbeirat betreute Hüpfburg, Ballonkunst der Nassauischen Heimstätte, Kinderschminken und Upcycling-Projekte des Caritasverbandes sowie ein Stand mit Handarbeiten sorgen für zusätzliche Abwechslung.
Auch kulinarisch ist für Vielfalt gesorgt. Kaffee, Kuchen, Zuckerwatte und Döner sowie türkische, deutsche und pakistanische Spezialitäten werden unter anderem vom Frauennetzwerk, dem Internationalen Nachbarschaftsverein, dem Projekt Seligenstadt, den Integrationslotsinnen und Integrationslotsen, dem Ausländerbeirat, der Jugendfeuerwehr und der Ahmadiyya-Gemeinde angeboten. Das kürzlich eröffnete Restaurant Amici am Platz der Freundschaft lädt außerdem zu Pinsa zum Mitnehmen ein.
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