Jugendbeirat arbeitet bei Säuberungsaktion

Mit einer Säuberungsaktion hat am heutigen Donnerstag der Jugendbeirat der Stadt aufhorchen lassen. Pünktlich um 18 Uhr machten sich Mitglieder des Gremiums ausgerüstet mit Hochdruckreiniger, Besen, Eimer, Schaufel, Wasserschlauch und Stromkabel auf dem Außengelände des Nachbarschaftshauses und auf dem Platz der Freundschaft zu schaffen. Auf dessen Gelände entlang des Grundstücks der Kita Niederfeld soll am morgigen Freitag von 15 bis 18 Uhr das Kinderfest zum Opferfest – auch Kurban Bayram genannt – stattfinden.

Den Sitzgelegenheiten am Platz der Freundschaft hatte man nicht nur ihr Alter angesehen, auch konnte man erkennen, dass sie mehrere Jahre nicht gereinigt wurden. Gerrit Kratz, der Chef des Nachbarschaftshauses, ging mit gutem Beispiel voran. Er zeigte den Jugendlichen, wie man mit dem „Kärcher“ umgeht, wie der Hochdruckreiniger landläufig genannt wird. Kratz hatte dafür gesorgt, dass Strom- und Wasseranschluss von der Kita genutzt werden konnte. Der Erste Stadtrat Oliver Steidl konnte sich persönlich davon überzeugen, wie die Sitzgelegenheiten am Platz der Freundschaft vor und nach den Arbeiten aussahen.

Auch am Nachbarschaftshaus kamen die Reiniger zum Einsatz. Hier wurde der Boden gesäubert. Für die Zeit nach dem Ende der Arbeiten stand im Außenbereich bereits ein Grill bereit. Für ein gemeinsames Essen war alles bestens vorbereitet. Sogar das Wetter spielte mit: Der angekündigte Regen blieb aus.

Karl-Heinz Riedel

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Kinderfest auf dem Platz der Freundschaft

Zum Bayram-Kinderfest lädt die Initiative „Seligenstadt Gemeinsam“ am 6. Juni alle Seligenstädter Kinder von 15 bis 18 Uhr auf den Platz der Freundschaft in der Berliner Straße ein. Dort gibt es Spiele, ein Schmink-Angebot und Süßigkeiten für Kinder.

Anlass ist das Opferfest, das für viele islamische Familien als wichtigstes religiöses Fest gilt. Hintergrund ist die Geschichte von Ibrahim beziehungsweise Abraham, der bereit war, seinen Sohn zu opfern. Im Koran wird dabei an Ismael gedacht, in der Bibel wird die Geschichte von Isaak erzählt. In beiden Fassungen gebietet Gott, den Sohn nicht zu opfern.

Das Fest im Niederfeld findet zum zweiten Mal statt und wird unterstützt vom Verein der seltenen Erkrankungen „Faromder“, dem internationalen Nachbarschaftsverein und dem Kinderclub im evangelischen Gemeindezentrum, der mit seinem Spielmobil dabei ist.

Der Umzug von Gio’s Burger verzögert sich

Eigentlich war der Umzug von Gio‘s Burger in das ehemalige Café Schnabel in Klein-Krotzenburg (wir berichteten) für April oder Mai geplant. Da sich bis Mitte Mai noch nichts getan hat, fragten wir nach, ob der Wechsel noch stattfindet.

„Wir ziehen auf jeden Fall um“, war die Antwort. „Es gab Probleme mit der Renovierung des neuen Lokals.“ Der Wechsel ist nach derzeitigem Stand für Anfang Juli geplant. Wir werden weiter am Ball bleiben und darüber berichten.

Karl-Heinz Riedel

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Polizei berät beim Bürgerfrühstück

Die neue Schutzfrau vor Ort der Polizeistation Seligenstadt, Oberkommissarin Lisa Spitz, hat in dieser Woche die Teilnehmenden am Bürgerfrühstück im Nachbarschaftshaus besucht, um sich vorzustellen. Gerne beantwortete sie die Fragen der Anwesenden zu ihrer Arbeit.

Für die Zeit nach dem Frühstück hatte Lisa Spitz einen Vortrag organisiert. Hauptkommissarin Silvia Traber von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums in Offenbach referierte über die Maschen von Betrügern, die sich vorzugsweise ältere Menschen als Opfer aussuchen. Sie gab Hinweise darauf, wie man sich bei den so genannten „Schockanrufen“ verhalten soll und sprach über die Methoden von Trickdieben und Geschäften an der Haustür.

Karl-Heinz Riedel

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Frohe Ostern

Frohe Ostern wünscht das Redaktionsteam des Niederfeld-Rundblicks allen Niederfeldern und allen Rundblick-Interessenten. Wir haben versucht, das traurige Bild des leeren Platzes der Freundschaft etwas österlich aufzuhübschen. Die Ostereier und das Bild haben Jungen und Mädchen des Kinderclubs gebastelt.

Wenn es uns dadurch gelingt, denen, die vorbeigehen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und wenn sich Kinder darüber freuen, dann sind wir zufrieden.

Claus Ost und Karl-Heinz Riedel

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Brücken Bauen

Konzertlesung mit Aeham Ahmad, Pianist und Andreas Lukas, Autor

Samstag, 15. März 2025, 19.30 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum, Jahnstraße 24


Glasfaser-Ausbau im Niederfeld

Anfang der Woche fanden die Anwohner des letzten Stücks der Danziger Straße – bevor sie in die Berliner Straße übergeht – eine Mitteilung der Firma Libra GmbH im Briefkasten.

Eine ordentliche Absperrung erfolgte, bevor die eigentlichen Arbeiten begannen.

Sie führt  Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau  im Auftrag der Firma Westconnect durch. Es wurde darum gebeten, nicht im öffentlichen Bereich zu parken, damit die geplanten Arbeiten reibungslos vonstattengehen können. Für einige Anwohner war die Zufahrt zum Grundstück eingeschränkt.

Es kostete drei Arbeiter eine knappe Stunde Zeit, die anderthalb Waschbetonplatten mit Betonunterlage unbeschadet zu entfernen. Ein Stab markierte die Stelle, an der das Kabel durch die Hauswand gelegt werden soll.   

Heute rückten die Arbeiter an, um die Platten des Betonpflasters abzunehmen und die Erde aufzugraben, um das Kabel unter der Straße zu verlegen. Für dessen Weg auf das Grundstück war bereits vor einiger Zeit bereits farbig aufgemalt, an welcher Stelle es von der Straße abzweigt.

Der Vorarbeiter nimmt den Stab an der Hauswand genau ins Visier, bevor er die „Rakete“ mit dem Kabel abschießt.

Treffer! Die im Ziel liegende „Rakete“ konnte mit Erfolg ausgegraben werden.

Dann wird das Kabel bis zu der leuchtend markierten Stelle durchgeschossen – mit „Rakete“, wie der Arbeiter sagte –, an der das Kabel durch die Hauswand gelegt wird. Diese Folgearbeit übernimmt eine andere Firma.

Karl-Heinz Riedel

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„Wir ehren die Frau“ – am internationalen Frauentag im Nachbarschaftshaus

Im vergangenen Jahr konnten interessierte Frauen und Mädchen an einem Selbstbehauptungskurs teilnehmen, den Seligenstadts kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Verena May für den internationalen Weltfrauentag organisiert hatte. Dieses Mal war Frau am 8. März ins Nachbarschaftshaus zu einem Impulsworkshop eingeladen. Unter Anleitung und ermuntert von den Theaterpädagoginnen Angela Wurzel und Teresa Zabolitzki (Being you, Forum für ganzheitliche & kulturelle Bildung) hatten die Teilnehmerinnen viel Freude und Spaß dabei, die Frau mit all ihren Facetten zu ehren und zu feiern.

Schon am Eingang zum Nachbarschaftshaus wie ein großes Plakat auf den internationalen Frauentag hin.

Schon am Eingang des Nachbarschaftshauses wies ein großes Plakat auf den internationalen Frauentag hin.

Femme, Mujer, Donna, Woman, Kobieta, Mahila, Zhink…jede Sprache hat ihre Vokabel für „Frau“. Auch die 15 Teilnehmerinnen, die sich am Spätnachmittag im Saal des Nachbarschaftshauses versammelten, hatten diverse kulturelle Hintergründe und waren unterschiedlichen Alters.

Dennoch fanden sie schnell zueinander. Die herzliche Begrüßung der Theaterpädagoginnen, gemeinsamer Tanz und Bewegung zur Musik sorgten schnell fürs Warmwerden – auch untereinander. Neben der Interaktion, zum Bespiel durch Standbilder, die die Frauen spontan in Kleingruppen aus Begriffen entwickelten, wurde auch immer mal wieder an Meilensteine in der Geschichte erinnert. An Daten und Geschehnisse, welche die Chancengleichheit von Frauen und Männern voranbrachten, wie etwa der 12. November 1918: die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Die Theaterpädagoginnen Angela Wurzel (rechts) und Teresa Zabolitzki (links) zusammen mit der Organisatorin der Veranstaltung Verena May

„Einen Moment für uns selbst schenken“ war ein weiterer Aspekt der Veranstaltung. Dafür hatten die Organisatorinnen Bilder und Zitate berühmter Frauen gesammelt und ausgelegt: von Politikerinnen, Schauspielerinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen. Die Teilnehmerinnen wählten nach Neigung aus, erhielten so Impulse, über sich selbst zu reflektieren und konnten ihren Leitspruch, wenn sie wollten, auch mit den anderen teilen.

Die Teilnahme an dem Workshop war ausnahmslos Frauen vorbehalten. Auch der Redakteur des Niederfeld-Rundblicks durfte nur vor Beginn fotografieren. Für den offiziellen Teil des Abends waren zwar Frauen und Männer eingeladen, aber der Chef des Nachbarschaftshauses, Gerrit Kratz, und der Rundblicker blieben die einzigen Gäste des anderen Geschlechts auf der Feier.

Passend zu der Internationalität des Frauentags gab es bei dem Büffet Köstlichkeiten aus mehreren Ländern für die Teilnehmer und alle Gäste.

Zum Programm der Veranstaltung gehörten auch in diesem Jahr wieder ein leckeres Büffet mit internationalen Speisen, reger Austausch, Musik und Tanz.

Sabine Müller / Karl-Heinz Riedel

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