Dabeisein im Jugendbeirat

Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit: Die Jugendbeiratswahl 2025 steht an. Alle Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren, die in Seligenstadt, Klein-Welzheim oder Froschhausen wohnen sind herzlich eingeladen, sich zur Wahl zu stellen oder ihre Stimme abzugeben.
Der Jugendbeirat ist das zentrale Sprachrohr junger Menschen in der Stadtpolitik und bietet eine echte Chance zur Mitbestimmung – unabhängig von Herkunft, Schulform oder politischer Vorerfahrung.

Wer Lust hat, sich aktiv für die Interessen junger Menschen einzusetzen, kann bis zum 14. September 2025 seinen Kandidatensteckbrief einreichen. Das Formular steht auf der Website des Jugendbeirats unter www.jugendbeirat-seligenstadt.de zur Verfügung und kann alternativ auch im Nachbarschaftshaus (Am Hasenpfad 31) abgeholt werden. Anschließend werden alle Kandidatinnen und Kandidaten auf der Webseite vorgestellt.

Die Wahl selbst findet auch 2025 wieder digital statt – bequem, sicher und anonym. Alle wahlberechtigten Jugendlichen erhalten rechtzeitig per Post individuelle Zugangsdaten, mit denen sie im Wahlzeitraum (22. September bis 05. Oktober 2025) ihre Stimme online abgeben können. Die Online-Wahl wurde bereits in den Vorjahren erfolgreich eingeführt und soll insbesondere Jugendlichen den Zugang zur Wahl erleichtern. Sie ist über jedes internetfähige Gerät abrufbar – ob Smartphone, Tablet oder PC.

Der Jugendbeirat setzt sich künftig aus mindestens fünf und maximal 21 Mitgliedern zusammen. Um eine gerechte Altersverteilung zu gewährleisten, wird in drei Gruppen gewählt: 12–14 Jahre, 15–17 Jahre und 18–20 Jahre. Dadurch wird sichergestellt, dass die Anliegen aller Altersklassen Gehör finden.

Der Jugendbeirat versteht sich als ein Ort, an dem alle Jugendlichen mitreden können – unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder sozialen Voraussetzungen. Vielfalt ist ausdrücklich gewünscht: Jugendliche mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationsgeschichte, aus allen Schulformen und Lebensrealitäten sind herzlich eingeladen, sich einzubringen. Nur durch eine bunte Zusammensetzung kann der Jugendbeirat die Interessen und Bedürfnisse der jungen Generation in ihrer ganzen Breite vertreten.

Wer Lust hat, etwas zu bewegen, eigene Ideen einzubringen und die Stadt aktiv mitzugestalten, ist im Jugendbeirat genau richtig. Hier zählt jede Stimme und jede Perspektive. Egal, ob laut oder leise, neu dabei oder schon länger engagiert – alle Jugendlichen sind eingeladen, Teil eines vielfältigen Teams zu werden, das sich für die Interessen junger Menschen stark macht.
Weitere Informationen zur Wahl, zur Kandidatur und zum Jugendbeirat allgemein finden sich unter:
https://www.jugendbeirat-seligenstadt.de/jb-wahl-2025/

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Zirkus-Theater

Der Spielplatz zwischen den Hochhäusern in der Berliner Straße 28-32 im Seligenstädter Niederfeld wird wieder zur Theater-Bühne.  Am Freitag, 12. September um 15 Uhr spielt das „Jongliertheater Hironimus“ das Stück „Zirkustheater mit Köpfchen“, zu dem Erwachsene und Kinder eingeladen sind.

Sie erwartet ein bunt gemischtes Theaterprogramm mit Zauberei, Jonglage, Comedy, Hochrad- und Feuerartistik.

Zu der Aufführung im Rahmen der hessischen Kinder- und Jugendtheatertage „Kaleidoskop“ lädt der Kinderclub im evangelischen Gemeindezentrum in Kooperation mit der Stadtteilzeitung Niederfeld-Rundblick ein. Dank der Förderung durch die Nassauische Heimstätte kostet das Theater keinen Eintritt.

Bei schlechtem Wetter wird im evangelischen Gemeindezentrum in der Jahnstraße 24 gespielt.

Ursprünglich wollte die Companie M aus Heidelberg ihr Tanztheaterstück „Coucou“ spielen. Wegen der Erkrankung einer Schauspielerin hat sie ihren Auftritt abgesagt.

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Lange feiern im Niederfeld

Das Stadtteilfest wächst – in die Breite und in die Länge. Am Samstag, 13. September, soll nicht nur im und am Nachbarschaftshaus gefeiert werden, sondern auch auf der gesperrten verlängerten Ellenseestraße und auf dem Platz der Freundschaft – von 14.30 bis 22 Uhr.

Erstmals wird es eine Bühne geben, auf der unter anderem die Niederfeld-Band und die Schulband der Einhard-Schule auftreten werden. Dazu gibt es Verpflegungs-Angebote, Informations-Stände, Spielmöglichkeiten und einen Flohmarkt. Der Niederfeld-Rundblick wird natürlich auch dabei sein. Fragen zum Fest beantwortet Katharina Lange, Nachbarschaftshaus Seligenstadt-Nord, Telefon 874210, integration@seligenstadt.de

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Rundblick-Fest zum Ferienbeginn

Zum Rundblick-Fest lädt die Seligenstädter Stadtteilzeitung „Niederfeld-Rundblick“ am Freitag, 4. Juli von 14 bis 17 Uhr auf den „Platz der Freundschaft“ ein.

Dort in der Berliner Straße 1 – 11 – neben der evangelischen Kindertagesstätte Niederfeld und Ricks Pub – gibt es Kaffee und Kuchen, Getränke, Spiele aus dem Spielmobil und Musik.

Groß und Klein sind eingeladen, die Sommerferien gemeinsam zu beginnen und sich auszutauschen – gerne auch über Themen, die in der Stadtteilzeitung aufgegriffen werden sollen.

Die 38. Ausgabe des Niederfeld-Rundblicks, der von der Evangelischen Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen herausgegeben wird, ist gerade erschienen. Seit 20 Jahren wird er von einer Redaktion aus dem Seligenstädter Norden zusammengestellt und kostenlos an alle Haushalte nördlich der Querstraße verteilt. Außerdem liegt der „Rundblick“ an öffentlichen Orten in Seligenstadt aus. Auch auf der Internetseite https://niederfeld-rundblick.de/ wird über aktuelle Entwicklungen in Seligenstadt-Nord berichtet.

Lernen für das Leben an der Merianschule

Neues Angebot zur Berufsorientierung und zur Gestaltung der eigenen vier Wände

Die Seligenstädter Merianschule hat ein weiteres Angebot, bei dem Schülerinnen und Schüler lebenspraktische Fertigkeiten erlernen können.

Von örtlichen Handwerksbetrieben wurden sechs Kabinen hergestellt, in denen das Tapezieren, Streichen, der Umgang mit Elektro-Installationen und weitere Arbeiten zur Inneneinrichtung einer Wohnung geübt werden können.

Rektor Hauke Wagner präsentierte die Kabinen am 23. Juni in der Cafeteria der Schule.

Er lobte besonders die gute Zusammenarbeit mit den Firmen Holzbau Euler, Glasbau Uhde, Elektro Schwab und Raumausstattung Schwab.

Die Kabinen, die in ihrer Form einer Duschkabine ähneln, bestehen aus Holzwänden, einem Boden und einer Decke und verfügen über ein Fenster auf einer Seite. Außerdem enthalten sie einen Sicherungskasten mit FI-Absicherung, eine Wechselschaltung für die LED-Beleuchtung und eine Steckdose.

 Mit dem Lehrer Thorsten Krammig können die Schülerinnen und Schüler jetzt eigene Inneneinrichtungs-Ideen im Rahmen der AG „Lebenspraxis“ ausprobieren.

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Einhardrock auf der Bleiche

Festival gibt Nachwuchsbands eine Chance

Am Samstag, 14. Juni gibt es auf der Bleiche in Seligenstadt die vierte Auflage des Festivals „Einhardrock“. Zwischen 15 und 22.30 Uhr treten unter anderem die Schulbands der Merian- und der Einhardschule auf sowie „Secondary Virtues“. Diese Seligenstädter Band hatte das Rockfestival im Jahr 2022 ins Leben gerufen, um jungen Nachwuchsgruppen eine Auftrittschance zu ermöglichen.

Das städtische Kinder- und Jugendbüro, die katholische Kirchengemeinde St. Marien und die evangelische Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen haben die Idee aufgegriffen und veranstalten „Einhardrock“ gemeinsam, in Kooperation mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend Mainlinie und dem Seligenstädter Jugendbeirat.

Musik steuern in diesem Jahr auch die Bands „Empty Echo“ aus Würzburg mit Indie-Rock, „Wayguard“ aus Langen mit Progressive-Rock und die Seligenstädter Cover-Band „Silli V“ bei.

In der Grünanlage zwischen Steinweg, Kapellenstraße und Jahnstraße bleibt es nicht beim Bühnenprogramm: Für Verpflegungs- und Getränkeangebote sorgen Jugend- und Vereinsgruppen, Spielmöglichkeiten organisieren die beiden benachbarten Kirchengemeinden, Sportvereine sowie der Jugendbeirat. Auch eine Chillout-Area gehört in diesem Jahr zum Festival.

Gefördert wird „Einhardrock“ von der EKHN-Stiftung – der Kulturstiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Nähere Informationen sind unter www.einhardrock.de zu finden.

„Spaß macht Freunde“

Die Schüler und Schülerinnen des „Sozialgenial-Kurses“ der Merianschule haben im Mai Kinder, Jugendliche und deren Familien aus Unterkünften der Caritas zu einem bunten Nachmittag eingeladen.

Es gab verschiedene sportliche Angebote wie Fußball, Federball und Dosenwerfen, einen Basteltisch, kleine Snacks, Getränke und jede Menge Spaß.

Die Schülerschaft der Merianschule ist multikulturell und hat viele Jugendliche, die einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben. Auch im Kurs „Sozialgenial“ ist dies der Fall. Die Jugendlichen haben sich mit dem Thema Flucht und Migration auseinandergesetzt, Fachbegriffe geklärt, teilweise auch ihre eigene Flucht- und Migrationsgeschichte betrachtet und Herausforderungen und Probleme von Menschen, die neu nach Deutschland kommen, thematisiert.

Dabei war auffällig, dass das Ankommen in einem neuen Land einfacher wird, wenn man Anschluss findet und Freundschaften schließt.

Erfolgreiche Integration ist eine der grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere durch Kriege, politische Verfolgung, Armut und den Klimawandel hervorgerufene Flüchtlingsströme stellen Deutschland und die Europäische Union vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Da stellt sich die Frage, wie Integration funktionieren kann und soll.

Integration darf nicht bedeuten, dass zugewanderte Menschen ihre Identität und ihren kulturellen Hintergrund ablegen müssen, um zu „Deutschen“ geformt zu werden. Die Heterogenität in Deutschland zeigt, dass es „den Deutschen“ nicht gibt und die Vielfalt in unserem Land viele Vorteile mit sich bringt.

Migration ist kein abruptes Einfügen in ein bestehendes System, sondern eher ein Prozess, bei dem Menschen aufeinander zugehen und gemeinsam arbeiten.

Gemeinsam wurde gespielt, gemalt und Spaß gehabt und vielleicht auch die eine oder andere Hemmschwelle überwunden.

Rebecca Smith

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