Produktionshallen vom Textilwerk Acker werden abgerissen
Wer über die Unterbeune zum Marktzentrum Nord fährt, hat sicherlich schon bemerkt, dass an der Ecke Unterbeune / Kolpingstraße kräftig gebaut wird.
Die Produktionshallen der Firma Acker-Textilwerk dort sind abgerissen. An deren Stelle wurde ein riesiges Loch ausgeschachtet, bis zur Kolpingstraße.
Zwei große Kräne wurden aufgestellt, einer an der Kolpingstraße, der zweite am anderen Ende der Baugrube an der Unterbeune, angrenzend an das Gelände der Firma Sattler-Energie. Das Untergeschoss, in das eine Tiefgarage mit Zufahrt von der Kolpingstraße kommen soll, ist fertig betoniert. Mittlerweile ist auch der Rohbau des Erdgeschosses errichtet, und man baut am ersten Obergeschoss.
Dort sollen dort drei Häuser mit 24 Eigentumswohnungen entstehen.
Die ersten Häuser sollen Ende 2027 bezogen werden können.
Dabei wird es wohl nicht bleiben. Auf einem der Projektfotos kann man sehen, dass auch auf der gegenüberliegenden Nordseite der Unterbeune die Acker-Fabrikhallen abgerissen und durch Wohnhäuser ersetzt werden sollen. Bleibt die Frage, ob dies auch Eigentumswohnungen werden oder ob dort Mietwohnungen entstehen. Eine Anfrage beim neuen Eigentümer Bauquadrat Projekt GmbH (in Rodgau) blieb bislang ohne Antwort.
Auch unsere Nachfrage, was weiter in dem Viertel werden soll, ist bislang nicht beantwortet. Zur Firma Acker-Textilwerk gehörten nämlich auch Flächen und bebaute Grundstücke zwischen Kolpingstraße (bis zum Arbeitsamt) und der Ellenseestraße, einschließlich des Büro-Hochhauses gegenüber der Einmündung der Friedrich-Ebert-Straße und dem Betriebsgelände der Galvanik-Firma LKS Kronenberger GmbH. Da Bauquadrat Projekt GmbH das gesamte Gelände des einstigen Acker-Textilwerks erworben hat, ist zu vermuten, dass auch auf der Westseite der Kolpingstraße die Fabrikhallen abgerissen und durch Wohnbauten ersetzt werden sollen. Spannend bleibt die Frage, was aus dem Büro-Hochhaus an der Ellenseestraße wird.
Franz Roski

Bilder: Bauquadrat






