Shanaya Lane liest aus ihrem Buch am Weltfrauentag
Die Frauenbeauftragte der Stadt Seligenstadt Verena May hatte für den Weltfrauentag zu einer besonderen Veranstaltung ins Nachbarschaftshaus eingeladen.

„Stop Gewalt an Frauen“, zeigt Verena May, das Thema am Weltfrauentag
Im Mittelpunkt des Programms stand Shanaya Lane mit ihrem Buch „Die beharrliche Stimme der Seele“. Bei freiem Eintritt waren alle Interessierten willkommen, nicht nur Frauen.

Ankommen mit Getränken und Gesprächen
Die Veranstaltung begann mit einem „Ankommen“ bei Kaffee, Sekt oder Saft. Die offizielle Begrüßung im Saal nahmen Verena May und der Erste Stadtrat Oliver Steidl vor. Sie freuten sich darüber, dass fast 40 Frauen als Gäste gekommen waren.

Frauenbeauftragte Verena May und Erster Stadtrat Oiliver Steidl begrüßen die Gäste
Danach stellte Shanaya Lane ihr Buch vor. Zunächst bat sie die Gäste der Reihe nach, sich vorzustellen und zu berichten, ob sie in ihrem Leben Arten von Gewalt erfahren haben, physisch, psychisch oder sexuell. Es sollten keine Details erzählt werden, interessant war die Tatsache, ob oder ob nicht. Es waren einige Frauen darunter, die solche Gewalt erlebt hatten. Danach las Lane aus ihrem Buch vor. Die Autorin schreibt darin über eigene Erfahrungen von sexuellem Missbrauch und den Mut, den sie brauchte, ihr Schweigen darüber zu brechen. Im Anschluss gab sie einen kurzen Einblick in die Arbeit mit Opfern dieser Gewalt.

Shanaya Lane zeigt ihr Buch über eigene Erlebnisse, aus dem sie vorliest
In der Mittagspause durften sich die Anwesenden über Getränke und leckere internationale Speisen freuen.

Türkische Frauen brachten selbst zubereitete Speisen für das Mittagessen mit
Für den Nachmittag bot Verena May den Teilnehmerinnen einen Workshop „Wildgans Qigong“ mit Snezana Sattler an. Sattler ist Qigong-Lehrerin und Meditations-Leiterin. 15 Frauen nahmen an dem Kurs teil, der bei sonnigem Wetter im Freien stattfand. Danach stellte ihnen Sattler die „Zwei-Herz-Meditation“ vor, die zu Liebe, innerem und äußerem Frieden führen soll.
Karl-Heinz Riedel
